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Tonumfang der Basstuba

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Tonumfang der Basstuba

Die Tonerzeugung der Tuben richtet sich nach den gleichen akustischen und spiel­techni­schen Gesetzen, die für die übrigen Kessel­mundstückinstrumenten gelten (Über­blasen, Ventiltechnik usw.). Eine Sonder­stellung nehmen die Tuben jedoch gegenüber den übrigen im sinfonischen Orchester ver­wende­ten Ventilinstrumenten, d.h. gegenüber den Trompeten und den Hörnern insoweit ein, als die stark konische Mensur  [Sie verlassen mein Webauftritt]  ihres Rohres die Naturskala nicht höher als bis etwa zum Naturton Nr.8 entstehen läßt. Dies ist von ausschlaggebender Bedeutung sowohl für die Technik des Überblasens als auch für den Klangcharakter des Instrumentes.

Die Basstuba wird in 2 Grundstimmungen gebaut und zwar in der Stimmung F und Es. Für unsere Musik, ist die Basstuba in F relevant und ihre Grundskala, welche auf dem F1 aufgebaute Naturskala, ist die folgende: F1a1 Diese Grundskala mit Hilfe der 4 Ventile kann bis zum Ges2 gesenkt werden. Zur Erzeugung der Töne der Ges2-Skala wird gewöhnlich ein Kompensationsventil (das sogenannte Fis-Ventil) zusätzlich geöffnet. Die Anwendung hoher Töne (g' und a') kommen allgemein nicht in Frage, da der beste Klangbereich der tiefen Tuben die Mittellage und die große Tiefe ist. Die hohe Töne werden besser den Hörnern überlassen.

Es bleibt allgemein dem Spieler überlassen, welche Tuba er zur Ausführung eines bestimmten Musikstückes nimmt: hat dieses viele sehr tiefe Stellen für die Tuba, so nimmt er eine Kontrabasstuba oder eine besonders weit mensurierte Basstuba, hat er viel Hohe auszuführen, so nimmt er eine normale Basstuba in F. Zur Ausführung von Stimmen, die sowohl in den hohen Bereich der Basstuba als auch in den tiefen Bereich der Kontrabasstuba führen, wird vielfach eine F/C Doppeltuba verwendet.

 

 

Spieltechniken und Spieleffekte auf der Basstuba
Name der Spieltechnik bzw. Effekt geeignet nicht geeignet
Intervallsprünge im Legato JA -
Intervallsprünge im Staccato JA -
Triller nur als Ventiltriller -
Vorschäge JA -