Hauptinhalt

Spezieltechnik „Bogen-Tremolo“

Bogen-Tremolo -echtes Tremolo- (Bsp. No 1)

Das Bogen-Tremolo ausgeführt durch schnelle Wiederholung desselben Tons mittels schnell einander folgender Auf- und Abstriche des Bogens  [Sie verlassen mein Webauftritt]  ohne Loslösung von der Saite ist das am meistens verwendete Tremolo. Seine Wirkung hängt von der „Dichte“ der Bogestriche, d.h. von der zahl der auf einem Taktwert ausgefühter Bogenstriche ab. Ist diese Zahl sehr hoch, so muß notwendigerweise die Strichlänge und damit die Intensität der Striche sehr gering sein.

Dieser Effekt kann soweit gesteigert werden daß die einzelnen Striche voneinander nicht mehr zu unterscheiden sind und der Gesamteffekt  [Sie verlassen mein Webauftritt]  nur ein feines, geheimnisvolles Schwirren ist, besonders wenn es „an der Spitze“ ausgeführt wird. Ist andererseits die Zahl der einzelnen Striche verhältnis mäßig gering, so ermöglicht dies eine größere Strichlänge und eine stärkere Intensität des Tremolos. Allerdings verlangt der echte Tremolo-Effekt grundsätzlich eine solche Dichte der Striche, daß der Gesamteffekt sich nicht als das Zittern oder Beben eines einzelnen Ton erscheint.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ bringt das Tremolo der Streichergruppe (vorallem der Violen und Celli - zumindest in diesem Kontext- ) vielfältige Wirkungen hervor, es kann Schrecken, diffuse Angst, Panik oder Unruhe ausdrücken, wenn man es auf einer oder zwei von den drei Saiten G, D, A anwendet und dabei nicht viel über das b1 hinaus geht. Um deartige Klangwirkungen zu erzeugen, vorallem in bestimmenden Passagen, sollten tiefe Tremoli bevorzugt werden. Zudem wird eine Klangintensivierung erreicht, durch die Aufgabenverteilung der Streichergruppe  [Sie verlassen mein Webauftritt] . Während der ein Teil des Streicherapparats das Tremolo ausführt, könnte der andere Teil im staccato spielen um den Klangcharakter des „Heavy Metals“ sehr nah kommen zu können und die damit verbundene starke Wirkung, verschafft exzessiven Hörgenuss.

Unbestimmtes Bogen-Tremolo

  • Bezeichnung:
  • Unbestimmtes Bogen-Tremolo
  • Technik:
  • Eine oder auch zwei Tonhöhen werden gleichzeitig durch schnellmöglichen Wechsel von Auf- und Abstrich erzeugt.
  • Resultat:
  • eine oder zwei schnell wiederholte Noten.
  • Dynamik:
  • alle Stufen.
  • Notation:
  • in schnelleren Tempi Dreifachbalken und in langsameren Tempi Vierfachbalken. An nicht ganz eindeutige Stellen zusätzlich die Angabe »trem.«:
    • Kleines Notenbild zur Standardnotierung eines Bogen-Tremolos Großes Notenbild zur Standardnotierung eines Bogen-Tremolos
  • oder
    • Kleines Notenbild zur Notierung eines Bogen-Tremolos Großes Notenbild zur Notierung eines Bogen-Tremolos Um das Bild vergrößert angezeigt zu bekommen, fahren Sie mit der Maus über dieses.

Bestimmtes Bogen-Tremolo

  • Bezeichnung:
  • Bestimmtes Bogen-Tremolo
  • Technik:
  • wie die vom unbestimmten Bogen-Tremolo, nur mit dem Unterschied dass eine bestimmte Anzahl von wiederholten Noten verlangt wird.
  • Resultat:
  • wie beim unbestimmten Bogen-Tremolo, aber nicht so schnell.
  • Dynamik:
  • alle Stufen.
  • Notation:
    • Kleines Notenbild zur Standardnotierung eines Bogen-Tremolos Großes Notenbild zur Standardnotierung eines Bogen-Tremolos
  • oder
    • Kleines Notenbild zur Notierung eines bestimmten Bogen-Tremolos Großes Notenbild zur Notierung eines bestimmten Bogen-Tremolos
    Um das Bild vergrößert angezeigt zu bekommen, fahren Sie mit der Maus über dieses.

Hinweis
Fahren Sie mit der Maus über die Titelseite um die nächste Seite aufschlagen zu können!

Auf den nächsten Seiten bekommen Sie einen Partiturauschnitt von der Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner im bezug auf das „Bogen-Tremolo“, an­gezeigt.

Bogen-Tremolo

Beispiel No 1

Musik von
Richard Wagner

 
Partitur vom fliegenden Holländer  Takt 125-128
 
Partitur vom fliegenden Holländer Takt 121-124

Downloadressourcen

Tondatei zur Partitur
Download-Größe: 157 kB

Ihr Browser kann die Tondatei zum „Vorspiel Der fliegende Holländer von Wagner“ leider nicht abspielen!
Quick Time“ ist erforderlich. Klicken Sie bitte hier, um Quick Time herunterzuladen.

Partitur als PDF-Datei

Download–Größe: 46.6 kB