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Aufbau des Cellos

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Aufbau des Cellos

Das Cello besitzt grundsätzlich die gleiche Struktur wie die Violine mit der besonderheit größerer Dimen­sionen wegen seiner tieferen Stimm­lage. Seine Gesamtstrecke von der Schnecke bis zum unteren Ende des Korpus  [Sie verlassen mein Webauftritt] beträgt 1,25 m, also etwas mehr als das doppelte der entspre­chenden Länge der Violine (60 cm). Da die Stimmung vom Cello eine Duo­dezime unter der Violine liegt, ist es also in dieser Beziehung nicht ideal pro­potioniert wie die Violine. Dieser Nachteil wird dadurch aus­geglichen, daß die Zargen des Cellos fast dreimal so hoch sind wie die der Violine und auch der Steg des Cellos eine verhältnismäßige Höhe als der Steg der Violine besitzt. Die akustische Struktur des Cellos ist dadurch ebenso vollkommen wie die der Violine. Beim Spiel wird das Cello fast senkrecht zwischen den Knien frei stehend gehalten, wobei es mit einem „Stachel“ auf dem Boden gestützt wird. Der Hals ist im Verhältnis zu dem der Violine verkürtzt und das Griffbrett verläuft demzufolge weiter über den Korpus zum Steg hin. Die Bespannung besteht aus 4 Saiten und der Bogen ist im Verhältnis zum Violinbogen etwas verkürtzt, jedoch kräftiger als dieser. In der äußeren Form gleicht er dem Violinbogen. Auch der Dämpfer wird in der gleichen Form wie bei der Violine verwendet. Die beiden tiefsten Saiten sind umsponnen.

Klangbeispiel (Cello)
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Bauteile der Streicher im Überblick
Bauteil Beschreibung
Sattel eine kleine Leiste am Ende des Griffbretts, über den die Saiten zu den Wirbeln geführt werden.
Griffbrett auf dem Hals aufgeleimtes Brett, worauf der Spieler die Saiten niederdrückt.
Saiten elastischer Körper der aufgespannt wird. Durch streichen, zupfen oder schlagen wird er in Schwingung versetzt und zum erklingen gebracht.
Steg auflagen für die Saiten, die deren freischwingende Strecke begrenzt und die Schwingungen auf den Resonanzkörper überträgt.
Zarge rechtwinklig zur Decke verlaufende Seitenwand des Korpus.