Hauptinhalt

Fahren Sie mit der Maus über das Bild um es vergrößert angezeigt zu bekommen.

Verwendung des „Dämpfers“

  • Der Dämpfer-kleine Darstellung Der Dämpfer-grosse Darstellung

Dämpfer (Bsp. No 1)

Die Verwendung von Dämpfern bei Blechblasinstrumenten ist eine sehr weit verbreitete Technik. Dämpfer gibt es in verschiedene Größen und Bauarten. Der Dämpfer wird im Schalltrichter des Instruments angebracht. Eine Art von konischem Stöpsel mit Korkstücken an den Seiten, die das Einpassen in den Schalltrichter ermöglichen, ohne ganz diesen zu verschließen.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ bietet die Verwendung des Dämpfers (je nach Art) die minderung an schärfe und das leiser erklingen von Blasinstrumente  (Horn, Posaune und Trompete, wenn sie piano  [Sie verlassen mein Webauftritt]  blasen, sind klanglich kaum voreinander zu unterscheiden). In so einem Fall intensiviert die Ver­wendung des Dämpfers die »Klang-Verwandschaft«. Dadurch können Blechblasinstrumente ein­gesetzt werden wo der Gesamtklangcharakter, zwar ausgemacht wird durch den metallischen „Sound“  [Sie verlassen mein Webauftritt]  aber einen tupfer Farbkontrast verträgt.

  • Allgemeines zu Dämpfern
  • Bezeichnung:
  • Italienisch: „con sordino“  Deutsch: „mit Dämpfer“
  • Technik:
  • Der Dämpfer wird im Schalltrichter des Instruments angebracht.
  • Resultat:
  • Veränderung der Klangfarbe von dumpf, dunkel und leise bis zu scharf und durchdringlich.
  • Notation:
  • »con sordino« Angabe über die Notenzeile.
  • Verwendung der Dämpfer
  • Horn:
  • Hornisten verwenden zum Dämpfen entweder ihre rechte Hand oder handelsübliche Dämpfer.
  • Trompete:
  • Das Instrument mit der größten Auswahl an Dämpfern. Aufgrund der relativ geringen Größe der Dämpfer können Trompeter mehrere verschiedene Dämpfermit sich führen.
  • Posaune:
  • Sie kann mehrere Arten von Dämpfern benutzen. Doch die häufigste Verwendung findet der gerade Dämpfer.
  • Tuba:
  • Für sie gibt es nur eine Art.
  • Einteilung der Dämpfer
    (für Posaunen und Trompeten) nach ihren Charakteristiken
  • Dämpfer, die den Luftstrom ablenken
    (Der Luftstrom wird zur Änderung seiner Richtung erzwungen).
    • Gerader Dämpfer (Straight mute):
    • Der gebräuchliste Dämpfer. Wenn in der Partitur kein anderer Dämpfer verlangt wird, verwenden die Trompeter bei der Angabe »con sordino« diese Art von Dämpfer.
    • Cap mute:
    • Wird eher im Jazz verwendet. Die Klangfarbe ist gedämpfter und dunkler als bei den geraden Dämpfern.
  • Dämpfer, die den Luftstrom auffangen
    (Der Luftstrom wird in einer Kammer aufgefangen und verschiedenartig herausgeführt).
    • Harmon-Dämpfer:
    • Ein Jazz-Dämpfer, der auch als »Wa-Wa-Dämpfer« bezeichnet wird. Er ist aus Metall und hat einen von vorne in den Dämpfer eingeführten Stab. Die Klangqualität kann gedämpft oder auch scharf und durchdringend sein.
    • Solotone-Dämpfer:
    • Ähnelt dem Harmon-Dämpfer, hat aber eine in der Mitte angebrachte Kartonröhre. Der Klang wird dadurch verstärkt und verleiht ihm die typische Megaphon-Qualität.
  • Dämpfer, die den Luftstrom blockieren
    (Der Klang wird nach seiner Erzeugung mit einem Hilfsmittel vor dem Schalltrichter verändert).
    • Kübeldämpfer (Bucket mute):
    • Sieht wie ein vorne am Schalltrichter festgemachter Kübel aus. Die Töne werden mit normaler Tonqualität erzeugt, aber dann vom Kübel „geschluckt“. Daraus entsteht eine hornartige Klangfarbe.
    • Plunger:
    • Eine Schüssel mit kleinem Griff, die vor dem Schalltrichter gehalten wird.

Hinweis
Fahren Sie mit der Maus über die Titelseite um die nächste Seite aufschlagen zu können!

Auf den nächsten Seiten bekommen Sie einen Partiturauschnitt von Symphonie No.7 I.Satz von Dmitri Schostakowitsch im bezug auf den „Dämpfer“, an­gezeigt.

Dämpfer

Beispiel No 1

Musik von
Dmitri Schostakowitsch

 
Partitur zur Symphonie No.7 1.Satz

Dmitri Schostakowitsch
verwendet hier die I.Trompete und I. und II.Posaune mit Dämpfer. Ihr Klang wird dadurch reduziert wahrgenommen. Trotzdem ist der Gesamtklang als energisch, sonor und metallisch zu bezeichnen.

 

Dmitri Schostakowitsch
„Symphonie No.7 I.Satz“


Klicken Sie auf dem folgenden Verweis um die Partitur als PDF-Datei öffnen zu können.
Download–Größe: 54.9 kB

Downloadressourcen

Tondatei zur Partitur
Download-Größe: 144 kB

Ihr Browser kann die Tondatei zur „Symphonie No.7 I.Satz von Schostakowitsch“ leider nicht abspielen!
Quick Time“ ist erforderlich. Klicken Sie bitte hier, um Quick Time herunterzuladen.

Partitur als PDF-Datei

Download–Größe: 54.9 kB