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Aufbau des Fagotts

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Aufbau des Fagotts

Das moderne Fagott, ist ein Holzblasinstrument in der Tenor- und Basslage mit einem Doppelrohrblatt  [Sie verlassen mein Webauftritt] . Sein Name (Italienisch fagotto = „Bündel“) leitet sich aus seiner mehrteiligen Bauart. Es besteht aus 2 aneinanderliegenden Röhren aus Holz und zwar meist aus Ahornholz  [Sie verlassen mein Webauftritt] . Diese sind durch ein U-förmig gebohrtes, in einem Stück („Stiefel“) hergestelltes Rohr verbunden. Die Gesamtbohrung des Rohres ist konisch (von 4 auf 40 mm inneren Durchmesser). Die konische Erweiterung verläuft vom Mundstück zur Schallöffnung. Die Gesamtlänge des Rohres beträgt einschließlich des Mundstücks beim Heckel-Fagott 2.59 m. Durch die U-förmige Knickung des Rohres ist das Instrument auf 132—135 cm verkürtzt. Es setzt sich aus 5 Einzelteile zusammen (siehe Abbildung):

1.S-Bogen
enges gebogenes Metallrohr, an dem das Doppelrohrblattmundstück befestigt ist,
2.(kleiner) Flügel
der engste Teil des Rohres nach dem „S“
3.(Stiefelstück) Stiefel
in dem die U-förmige Knickung des Rohres enthalten ist
4.(Baßröhre) Röhre
5.(Stürze aufgesetzt in B oder A) Schallstück

Die einzelne Rohrteile sind durch Metallringe aneinander befestigt. Das Fagott ist heute allgemein nach dem Almenräder-Heckelschen-System  [Sie verlassen mein Webauftritt]  gebaut. Es besitzt 21 bis 22 Klappen sowie 5 offene Grifflöcher und zwar 3 im Kleinen Flügel und 2 im Stiefelstück. Der Spieler hält das diagonal vor sich, und zwar so, daß es oben nach seiner linken Hand geneigt ist, mit der er die oberen Klappen und Tonlöcher bedient. Die rechte Hand bedient die Klappen und Tonlöcher am Stiefelstück. Das Instrument wird an seinem oberen Teil von einem um den Hals des Spielers gelegten Riemen gehalten.

Klangbeispiel (Fagott)
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Eckdaten zum Funktiosprinzip der Holzbläser
Bauteil/Technik Funktion
1. Mundstück Die Luftsäule im Instrument wird durch den Spieler
(am Mundstück) zu Schwingungen angeregt
2. Einzelnes Rohrblatt schwingt gegen eine feste öffnung.
3. Doppeltes Rohrblatt schwingen gegeneinander.
4. Tonlöcher und Klappen mit denen kann die Länge der schwingenden Luftsäule und damit die Tonhöhe verändert werden.
5. Überblasen ist die Technik, die durch Erhöhen des Anblasdrucks das Instrument in einer höheren Lage spielen läßt.