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Die Register vom Fagott

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Register des Fagotts

Der Klang des Fagotts in den Händen eines guten Spielers ist von ausgeglichener, ruhiger Schönheit. Infolge seiner Struktur fehlt dem Fagott der charakteristische, durchdringliche Glanz der Oboe. Doch ist eine der Haupteigenschaften vom Fagott­klang die hohe Verschmelzungsfähigkeit mit fast allen anderen Instrumenten.

Bei der Ausführung thematischer oder kontrapunktischer Aufgaben muß der Klangunterschied zwischen dem Fagott und den Oboe-Instrumenten beachten werden. Ausweitung des Oboen-Registers nach der Tiefe zu ist nur durch die Verwendung von Englisch Horn und Heckelphon erreichbar.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ stellt das Fagott, bei der realisierung des Klangs, eines der Hauptinstrumente dar.

Klangbeispiel (Fagott)
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Die Register und Klangfarben vom Fagott
Register Klangcharakter Tonumfang (von – bis)
höchstes Register Scharfklingend es 2 [zweigestrichene Oktave]
f 1 [eingestrichene Oktave]
hohes Register Leicht klingend aber intensiv. gis 1 [eingestrichene Oktave]
cis 1 [eingestrichene Oktave]
mittleres Register Matt und neutral. c 1 [eingestrichene Oktave]
b [große Oktave]
tiefstes Register Vollklingend und kräftig. a [große Oktave]
b [Kontra-Oktave]

Dynamische Wirkung vom Fagott

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Dynamische Tabelle des Fagotts

Die Darstellung der dynamischen Tabelle, gibt die Stärkegrade musikalischer dynamik an (siehe Abbildung links). Neben der in dB gemessenen Schalldruck-Skala sind links davon die Stärkegrade musikalischer Dynamik  [Sie verlassen mein Webauftritt]  angegeben, die als „objektive“ Grade verstanden werden dürfen. Rechts von dB-Skala ist ein Diagramm einge­zeichnet. Es zeigt über den gesamten Tonbereich des Instru­ments die eingeschätzte dynamische Wirkung auf. Die dynamische Wirkung (Lautstärke), wie sie der hörende beurteilt (empfindet). Ein Beispiel: In der tiefen Lage der Trompete beträgt die dynamische spannweite zwischen pp (46 dB) und ff (82 dB) = 36 dB. In der hohen Lage beträgt die Spannweite 8 dB. Die eingeschätzte Werte können von den „objektiven“ mehr oder weniger Abweichen. Die Abweichungen sind von Instrument zu Instrument verschieden. Die erwähnten „objektive“ Stärkegrade (ppp=40 dB, p=60 dB usw.) ermöglichen dem Komponisten eine Vorausschätzung dynamischer Wir­kung verschiedener, aber gleichzeitig klingender Instrumente.

 

 

Die Erzielbare dynamische Spannweite vom Fagott (23-26 dB)
Stärkegrad Hohe Lage Tiefe Lage
ff 85 78
pp 62 52