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Tonumfang des Fagotts

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Tonumfang des Fagotts

Das Fagott ist ein nicht transponierendes Instrument. Seine Grundskala reicht von B1 bis es2. Richard Wagner  [Sie verlassen mein Webauftritt]  verlangte für seinen „Ring“ und für den „Tristan“ das A1. Auf seine Anregung hin konstruierte Heckel die sogenannte „A-Stürze“, ein Rohrstück, das als Verlängerung auf die B-Stürze aufgesetzt wird. Auch Richard Strauss  [Sie verlassen mein Webauftritt]  schrieb das A1 vor. Es ist jedoch nicht üblich und zweckmäßig, das A1 vorzuschreiben.

Die gesamte Tonskala vom Fagott wird dem tatsächlichen Klang entsprechend notiert und zwar in den tiefen Lagen mit dem Baßschlüssel, in den hohen Lagen mit dem Tenorschlüssel  [Sie verlassen mein Webauftritt] . Hinsichtlich der Intonation vom Fagott innerhalb des orchestralen Zusammenspiels gilt folgendes: Die Tonlöcher sind zwar wie bei allen Holzblasinstrumenten so angeordnet, daß sich für die chromatische Skala etwa die Intervalle der temperierten Stimmung ergeben, doch hängt die genaue Tonfrequenz im einzelnen davon ab, welchen Griff bzw. welche Griffkombination der Spieler für den betreffenden Ton verwendet.

Es gilt also für den Fagottisten das Gebot des „hörenden Spielens“. Das Doppelrohrblatt­mund­stück gestattet hierbei nur eine ganz geringe Tonhöhenkorrektur (etwa bis Ton). Die Gesamtstimmung des Fagotts kann durch die Verwendung verschieden länger „S“ verändert werden.

 

 

Die Spieltechniken und Spieleffekte vom Fagott
Name der Spieltechnik bzw. Effekt geeignet nicht geeignet
Legato JA
Staccato JA
Triller JA
Tremolo JA
Flatterzunge JA
Dämpfer