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Tonumfang der Harfe

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Tonumfang der Harfe

Die 47 Saiten der Harfe sind in Ces-Dur (Diatonische Ces-Dur-Tonleiter) gestimmt. In ihrer Originalstimmung umfasst sie den Bereich vom Ces1 bis zum ges4. Die höchste Saite (ges4) läßt sich durch Pedalrückung noch um 2 Halbtöne höher stimmen.

Die Gesamt­skala der Harfe reicht dadurch bis zum gis4. Die Harfe wird im Orchester  [Sie verlassen mein Webauftritt]  nach dem Kammeton a1 unter Eintreten der C-Dur Pedale gestimmt. Die Schwingungs­erregung erfolgt bei der Harfe durch Anzupfen bzw. Anreißen der Saiten mit den Spitzen der ersten vier Finger beider Hände. Die Klangwirkung die dabei erzielt, hängt von der Stelle ab, welcher die Saite angeschlagen wird. Die vollständige chromatische Skala kann nur mit Hilfe des Umstimmens beider Saiten während des Spielens ausgeführt werden.

 

 

Übersicht zur Stimmung der Saiten in den 3 Stufen der Pedalschaltung
Stufenbezeichnung linke Pedale rechte Pedale
1.Stufe Ces, Des, B Es, Fes, Ges, As
2.Stufe D, C, H E, F, G, A
3.Stufe Dis, Cis, His Eis, Fis, Gis, Ais

Der Pedalmechanismus nimmt großen Einfluss auf die spieltechnischen Möglichkeiten der Harfe. Die Notierung der Harfenstimme erfolgt in 2 Liniensysteme wie die Notierung des Klaviers.  [Sie verlassen mein Webauftritt]  Unter weit­gehender Anwendung der enharmonischen Verwechslung und zwar nichttransponierend entsprechend des wirklichen Klangs (mit Ausnahme des Flageollets).

Spieltechniken und Spieleffekte auf der Harfe
Name der Spieltechnik bzw. Effekt geeignet nicht geeignet
Arppegios JA
Glissandi JA
Prés des chevilles
(Die Saiten weit oben gezupft)
JA
Akkorde JA
Cluster-Akkorde JA
Accords en jet
(sprundelnde Akkorde)
JA
Daumentremolo JA