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Aufbau vom Horn

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Aufbau des Horns
  1. Mundrohr
  2. Stimmbogen
  3. Anstoß
  4. Zwinge
  5. Stengel
  6. Verschraubung
  7. Schalltrichter
  8. Maschine
  9. Ventilbögen
  10. Fingerhaken

Das kreisförmig gewundene Rohr des Horns, ist aus Messing gefertigt. Es hat einen Durchmesser von etwa 32,5 cm. In seinem anfänglichen Verlauf einschließlich der Zusatzröhre des Ventilsystem ist schlank und zylindrisch. Nur unmittelbar hinter dem Mundstück  [Sie verlassen damit diesen Internetauftritt]  befindet sich ein kurzer Konus. Erst nach der Stürze zu wird es mehr und mehr konisch. Das Mundstück hat die Form eines länglichen und engen Trichters.

Die 3 Tonsenkungsventile, werden vom Spieler mit dem 2., 3. und 4.Finger der linken Hand bedient. Die rechte Hand befindet sich während des Spiels innerhalb der Stürze. Durch Anheben bzw. Zurücknehmen des Handgelenkes reguliert der Spieler damit die genaue Intonation  [Sie verlassen damit diesen Internetauftritt]  des Instrumentes. Gleichzeitig ist diese Funktion der rechten Hand von größter Wichtigkeit für das Entstehen des typischen „Waldhornklanges“.

Mit Hilfe des Hauptzuges sowie der Stimmzüge kann die Gesamtstimmung des Instrumentes korrigiert werden. Es gibt Ausführungen als F-, B- oder seltener Es-Horn. Besteht ein Horn aus 2 Röhren, so spricht man vom Doppelhorn. Normalerweise ist das ein F- und ein B-Horn, es gibt aber auch Doppelhörner in B/hoch-F

Klangbeispiel (Horn)
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Eckdaten zum Funktiosprinzip der Blechbläser
Bauteil/Technik Funktion
1. Mundstück Der Klang wird durch die Lippen des Bläsers erzeugt und im Mundstück (und Instrument) geformt. Zudem wichtigster Faktor zur bestimmung der Klangfarbe.
2. Röhre bzw. Rohrlänge bestimmt die Tonhöhe als auch die Klangfarbe.
3. Ventile dienen bei Blechblasinstrumenten dazu, die Rohrlänge zu verändern, um ein chromatisches Spiel zu ermöglichen.
4.  Schalltrichter tragen zur bestimmung der Klangfarbe bei. Längere und engere Trichter erzeugen einen hellen Klang. Kürzere und weite erzeugen einen weichen Klang.
5. Überblastechnik ist die Technik, die durch Erhöhen des Anblasdrucks das Instrument in einer höheren Lage spielen läßt.