Hauptinhalt

Die Register des Horns

Klicken Sie auf die Grafik um sie vergrößert angezeigt zu bekommen

Register des Horns

Seiner Struktur nach ist das Horn ursprüng­lich nichts anderes als eine Trompete. gewe­sen. Versieht man es mit einem Kessel­mundstück  [Sie verlassen mein Webauftritt]  und einem kleinen Schalltri­chter und bläst es offen an, so entspicht sein Klang dem der Trompete oder der Posaune. Der vor dem Klang der übrigen Blas­instru­mente sich stark unter­scheidende Klang des Horns hat mehrere Gründe (siehe nachfolgende Liste).

Gründe der Klangunterschiede zwischen Horn und Bläser

  1. Durch die erhebliche Länge des Rohres.
  2. Durch das fast 2,5cm tiefe, konische und verhältnismäßig engen Trichtermundstück.
  3. Durch den besonders weiten Schalltrichter.
  4. Durch die spieltechnik der rechten Hand.

Das Horn ist das sensibelste und technisch am schwierigsten zu behandelnde Blasinstrument. Die ganze Tonskala des Horns kann im allgemeinen als klanglich sehr gleichmäßig angesehen werden, lediglich die tiefsten Töne unetrscheiden sich von den übrigen. Zudem wird zwischen „tiefe“ und „hohe“ Orchesterhornisten unterschieden, infolge des außerordentlichen Umfang der Hornskala und des damit verbundenen Ansatzunterschiedes.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ stellt das Horn sicherlich das wichtigste Blasinstrument dar. Einerseits trägt das Horn zur realisierung des Klangs bei und andererseits übernimmt parallel dazu die Rolle des Vermittlers (zwischen den Holz- und Blechblasinstrumenten und den Streichern).


Klangbeispiel (Horn)
Download-Größe: 135 kB

Ihr Browser kann die Tondatei leider nicht abspielen!
Quick Time“ ist erforderlich. Klicken Sie hier, um Quick Time herunterzuladen.

 

 

Die Register und Klangfarben des Horns
Register Klangcharakter Tonumfang (von – bis)
hohes Register Von brillant und klar bis laut und durchdringend c 3 [dreigestrichene Oktave]
h1 [eingestrichene Oktave]
mittleres Register Füllig und Resonanzreich, im Piano weich und im forte kräftig b1 [eingestrichene Oktave]
b [kleine Oktave]
tiefes Register Im forte ziemlich rauh, beste Wirkungsmöglichkeit im piano a [kleine Oktave]
Fis [große Oktave]

Dynamische Wirkung des Horns

Klicken Sie auf die Grafik um sie vergrößert angezeigt zu bekommen

Dynamische Tabelle des Horns

Die Darstellung der dynamischen Tabelle, gibt die Stärkegrade musikalischer dynamik an (siehe Abbildung links). Neben der in dB gemessenen Schalldruck-Skala sind links davon die Stärkegrade musikalischer Dynamik  [öffnet den Internetauftritt zu Informationen üder die Laustärke in der Musik in einem neuen Fenster - Sie verlassen damit diesen Internetauftritt]  angegeben, die als „objektive“ Grade verstanden werden dürfen. Rechts von dB-Skala ist ein Diagramm einge­zeichnet. Es zeigt über den gesamten Tonbereich des Instru­ments die eingeschätzte dynamische Wirkung auf. Die dynamische Wirkung (Lautstärke), wie sie der hörende beurteilt (empfindet). Ein Beispiel: In der tiefen Lage der Trompete beträgt die dynamische spannweite zwischen pp (46 dB) und ff (82 dB) = 36 dB. In der hohen Lage beträgt die Spannweite 8 dB. Die eingeschätzte Werte können von den „objektiven“ mehr oder weniger Abweichen. Die Abweichungen sind von Instrument zu Instrument verschieden. Die erwähnten „objektive“ Stärkegrade (ppp=40 dB, p=60 dB usw.) ermöglichen dem Komponisten eine Vorausschätzung dynamischer Wir­kung verschiedener, aber gleichzeitig klingender Instrumente.

 

 

Die Erzielbare dynamische Spannweite des Horns (30 dB)
Stärkegrad Hohe Lage Tiefe Lage
ff 100 70
pp 70 40