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Aufbau des Kontrabasses

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Aufbau des Kontrabasses

Der Kontrabass besitzt die grund­sätzlichen strukturellen Eigen­schaften der Instrumente der Violin­familie, Vio­line, Viola doch weist er einige durch seine tiefe Skalenlage bedingte Besonderheiten auf. Diese ergeben sich vorallem aus der Tat­sache, daß hier noch weniger als beim Cello eine der Vertiefung der Skalen­lage ent­sprechende Vergrößerung der Maße des Instrumentes möglich war.

Es mußten deshalb die Zargen  [Sie verlassen mein Webauftritt] außer­ordentlich erhöht werden. Aus Gründen der praktischen Hand­ha­bung des Instrumentes hat der obere Teil des Korpus die Form der Gamben beibehalten. Der Boden ist verhältnis­mäßig flach und in seinem oberen Teile nach dem Hals hin abgeschrägt, so daß der Korpus hier etwas flacher wird.

Die drei- bzw. beim fünfsaitigen Kontrabass 4 tiefen Saiten sind umsponnen. Um ihre starke Spannung leichter regulieren zu können, sind die Wirbel mit einem Zahnrad  [Sie verlassen mein Webauftritt] versehen. Beim Spiel wird das Instrument mit einem Stachel auf den Boden gestützt. Infolge seiner erheblichen Größe von etwas mehr als 2 Metern von der Schnecke bis zum Stachel muß der Kontrabass im stehen gespielt werden.

Die Grifftechnik des Kontrabasses beruht wie bei den übrigen Streichinstrumenten auf das System einzelner Lagen und zwar unterscheidet man die 1. bis 7. normal gegriffene Lage. Oberhalb der 7.Lage wird der Daumenaufsatz angewendet und folgen hier noch 5 weitere Daumenlagen. Das Flageollet wird auch beim Kontrabass nah den allgemeinen Grunsätze der Streichinstrumente angewendet.

Die Notierung des Kontrabassflageollets wird jedoch abweichend der sonst allgemein beim Kontrabass an­gewendeten Notierung nicht trans­ponierend, sondern entsprechend dem wirklichen Klang vorgenommen. Bei der allgemeinen Notierung des Kontrabasses wird in der Regel der Baßschlüssel  [Sie verlassen mein Webauftritt] verwendet. Hinsichtlich der Bogentechnik (Dynamik, Artikulation, Stricharten) gilt das hierzu über die Violine Gesagte.

Klangbeispiel (Kontrabass)
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Bauteile der Streicher im Überblick
Bauteil Beschreibung
Sattel eine kleine Leiste am Ende des Griffbretts, über den die Saiten zu den Wirbeln geführt werden.
Griffbrett auf dem Hals aufgeleimtes Brett, worauf der Spieler die Saiten niederdrückt.
Saiten elastischer Körper der aufgespannt wird. Durch streichen, zupfen oder schlagen wird er in Schwingung versetzt und zum erklingen gebracht.
Steg auflagen für die Saiten, die deren freischwingende Strecke begrenzt und die Schwingungen auf den Resonanzkörper überträgt.
Zarge rechtwinklig zur Decke verlaufende Seitenwand des Korpus.