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Geschichtliche Entwicklung des Kontrafagotts

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Kontrafagott in kleiner Darstellung

Zu wesentlicher Bedeutung gelangte dieses Instrument erst in der ersten Hälfte des 19.Jh.. In diese Zeit fällt auch der Beginn seiner ersten wesentlichen technischen Verbesserungen. Bei den Versuchen, zum normalen Baßfagott ein 16füßiges, also eine Oktave  [Sie verlassen mein Webauftritt]  tiefer gestimmtes Kontrafagott zu konstruieren, daß im Verhältnis zum Normalfagott die gleichen Aufgaben erfüllen kann wie der Kontrabaß gegenüber dem Cello oder die Baß- bzw. Kontrabaßtuba gegenüber dem Bariton, ergaben sich immer wieder Schwierigkeiten hinsichtlich der tiefsten Töne.

Bei der Lösung dieser Aufgabe gingen die Instrumentenbauer in den einzelnen Ländern verschiedene Wege. Die englischen, belgischen und französischen Kontrafagotte besaßen ein ähnlich wie das Rohr der Tuba geformtes, übermäßig konisch erweitertes Rohr. Die beste Lösung brachte das im Jahre 1901 nochmals verbesserte Heckelsche Kontrafagott (das moderne deutsche Kontrafagott). Es unterscheidet sich von den anderen Kontrafagotten vor allem durch seine verhältnismäßig enge Rohrmensur, durch die eine präzisierung der Töne sowie die Wahrung des echten Fagottklanges erreicht wird. Auch gewährleistet die Klappentechnik dieses Instruments eine einwandfreie Intonation. Infolge dieser Vorteile hat es alle anderen Systeme verdrängt und weite verbreiterung gefunden. Heute werden alle Parte durchweg mit dem modernen Heckel  [Sie verlassen mein Webauftritt] -Kontrafagott ausgeführt.

Kontrafagott in großer Darstellung

Das Kontrafagott

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Die Verwendung vom Kontrafagott in der Musik
Komponist Werk Gerne
Erwin Schulhoff Bassnachtigall, Drei Vortragsstücke für Kontrafagott Solistisch
Wolfgang Amadeus Mozart Gran Partita Kammermusik
Bläserserenade op. 44 Kammermusik
Ludwig van Beethoven Fidelio Oper
Guiseppe Verdi Don Carlos Oper
Richard Strauss Salome Oper
Maurice Ravel Ma mére l'oye Orchester
Joseph Haydn Die Schöpfung Oratorium