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Geschichtliche Entwicklung der Oboe

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Die Oboe in kleiner Darstellung

Die Oboe gehört zur Gattung der schon den alten Ägyptern bekannten Blasinstrumente mit Doppelrohrblatt. Als ihre Vorgänger im Altertum sind vor allem der griechische Aulos, die römische Tibia und die asiatische Turna zu nennen. In der Musikgeschichte werden an sich alle mit einem Rohrblatt, also enweder mit einfachem oder doppeltem Rohrblatt versehehen Blasinstrumente unter der Be­zei­chnung Schalmei zusammengefaßt. In einzelnen nennt man jedoch zur Unterscheidung die Doppelrohrblatt-instrumente Schalmei und die Einzelrohrblatt-instrumente mit der französischen Bezeichnung Chalumeau (vom Griechischem: καλαμη = Rohr, abgeleitet).

Ihre Entwicklung vollzog sich in Frankreich wo die Oboe erstmalig im Jahre 1671 in der Oper Pomone von Robert Cambert  [Sie verlassen mein Webauftritt]  (1628 bis 1677) in das Opernorchester aufgenommen wurde. Der deutsche Name Oboe ist aus der französischen Bezeichnung „Hautbois“ = Hochholz entstanden. Im 18.Jh. besaß die Oboe noch erhebliche technische und klangliche Unvollkommenheiten, die man deutlich aus ihrer vorsichtigen Verwendung in den Partituren  [Sie verlassen mein Webauftritt]  der Klassiker erkennt. Noch Berlioz beklagte diese Mängel und erhoffte ihre Beseitigung durch die Ausrüstung der Oboe mit dem Böhmischen Klappensystem. Entscheidende Erfolge mit dem Böhmischen Klappensystem erzielte in den 1880er Jahren F.Loreé in Paris, der durch eine neuartige Bohrung das für die zylindrische Flöte bestimmte Böhmsche System auch für die Oboe wirklich Verwendbar machte.

Die Oboe in großer Darstellung

Die Oboe in Großdarstellung

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Verwendung der Oboe in der Musik
Komponist Werk Gerne
Ludwig van Beethoven 3. Symphonie in Es-Dur, op. 55 Orchester
Franz Schubert Große Symphonie in C-Dur, D 944 Orchester
Francis Poulenc Trio für Oboe, Fagott und Klavier op. 43 Kammermusik
Francis Poulenc Sonate für Oboe und Klavier op. 185 Kammermusik
André Jolivet Controversia für Oboe und Harfe Kammermusik