Ludwig van Beethoven’s "Symphonie Nr.1" 1.satz

Übungshinweis:
Lesen Sie zuerst die Partitur „stumm“, um die innere Vorstellungskraft zu entwickeln. Anschließend starten Sie die Tondatei und verfolgen sie dabei die Musik im Notenbild. Versuchen Sie an der richtigen Stelle, über das betätigen der Registerkarten, in das nächste Partiturbild zu wechseln.
Allgemeiner Hinweis:
Über das betätigen der Pfeiltasten Ihrer Tastatur können Sie die Partiturbilder wechseln. Zudem führen Sie die Maus über die eingerahmten Bereiche der Grafik (Pinkfarbig), um weiterführende Informationen angezeigt zu bekommen.

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1.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.1 I.Satz (Takt 1-3)
von Ludwig van Beethoven

Streicher–Pizzikato zur Unterstützung von Bläser–Akkorde

(Beitrag zum Analysepunkt 01)
Analyse

sind vielfältig. Es kann beispielsweise verwendet werden: zur Verstärkung des Bläser-Akkordes (wie in diesem Beispiel).

Die klangliche Wucht dieses Pizzikato-Akkordes, ist aus der Tatsache zu erkenen, dass die II.Violinen mit dem Doppelgriff und die I.Violinen sogar mit dem Trippelgriff ausführen. Zudem sind bei der auch Violen, Celli und Kontrabässe beteiligt.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

bietet die Möglichkeit eine 'trockene' Klangwirkung zu erzielen, vor allem bei Stakkato vorgetragenen Bläser-Akkorde. Welche dem Klangcharakter des Heavy Metals entspricht. Vorausgesetzt der Bläser-Akkord erzeugt von sich aus den entsprechenden Gesamtklangcharakter der vom Streicher-Pizzikato nur verstärkt wird.

Zudem kann eine Intensivierung der 'secco'-Wirkung durch ein besonders trockenes Anzupfen, also ohne Vibrato und durch das Verlegen der Anzupfstelle zum Steg hin erzielt werden.

2.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.1 I.Satz (Takt 5-7)
von Ludwig van Beethoven

Dynamische Effekte in der Orchestermusik

(Beitrag zum Analysepunkt 02)
Analyse

Ein Orchestereffekt der einen Höhenpunkt ansteuert wird in den Takten 5–8 deutlich. In den Takten 5 und 6 bleibt sowohl die Lautstärke als auch die Instrumentation unverändert.

In Takt 7 entwickelt sich rasant , über die Zunahme der teilnehmenden Orchesterinstrumente als auch über die Dynamik.

Der Höhenpunkt wird mit dem „kleinen Tutti“ in Takt 8 erreicht.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

stellt eine essenzielle dar. Denn die Dynamik kann auch als strukturverstärkendes Element erscheinen. Sie kann den Ausdruck melodischer, harmonischer und rhythmischer Verläufe Unterstützen. Zudem kann sie den formalen Aufbau verdeutlichen.

3.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.1 I.Satz (Takt 8)
von Ludwig van Beethoven

Ein Höhenpunkt ohne — großes Tutti — Orchestertutti

(Beitrag zum Analysepunkt 03)
Analyse

Der Höhenpunkt in Takt 8 ist nicht als (Orchestertutti) instrumentiert.

Die Pauken und Trompeten als die stärksten Instrumente des klassischen Tuttis sind an seinem ersten Schlag nicht beteiligt. Sie verstärken den Bläser-Akkord an seinem zweiten Schlag. Während dessen pausieren .

Ein Höhenpunkt ohne Tutti stellt ein neues Konzept dar von orchestralen Höhenpunkte.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Dieser Orchestereffekt stellt ein weiteres Mittel dar, um dynamische Forderungen exakt verwirklichen zu können.

Beachten Sie dass die Instrumentation ein mächtiges Mittel ist, wenn es um die genaue bestimmung der dynamische Wirkung geht.

Aber nur dann von wirklichen Nutzen ist, wenn u.a. die Lautstärkemöglichkeiten der Instrumente bekannt sind und stets die Tatsache berücksichtigt wird, dass eine Tuttistelle in engster Beziehung zur formalen Struktur steht.

4.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.1 I.Satz (Takt 9)
von Ludwig van Beethoven

Ein Orchestertutti ohne Höhenpunkt

(Beitrag zum Analysepunkt 04)
Analyse

In Takt 9 wird ein klassisches Tutti verwirklicht. Doch ist die realisierung unkonventionell. Die Dynamik ist leise. ohne Höhenpunkt stellt ein neues Konzept dar, was orchestrale Effekte anbelangt.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Dieser Orchestereffekt ein weiteres Mittel dar, um dynamische Forderungen exakt verwirklichen zu können. Beachten Sie dass die Instrumentation ein mächtiges Mittel ist, wenn es um die genaue bestimmung der dynamische Wirkung geht.

Aber nur dann von wirklichen Nutzen ist, wenn u.a. die Lautstärkemöglichkeiten der Instrumente bekannt sind und stets die Tatsache berücksichtigt wird, dass eine Tuttistelle in engster Beziehung zur formalen Struktur steht.

5.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.1 I.Satz (Takt 25)
von Ludwig van Beethoven

Ablösung der Holzbläser von den Streichern

(Beitrag zum Analysepunkt 05)
Analyse

In diesem Beispiel tritt eine Ablösung der Holzbläser von den Streichern ein. Dabei übernehmen sie die Aufgabe der klangfarblichen Abtönung und treten schließlich dem Streicherapparat solistisch gegenüber. Wobei dieses begleitende Funktion annimmt.

Der rhythmisch bewegten Figur der , antworten die Holzbläser mit gehaltenen Akkorden. Diese erscheint in der höheren Oktave versetzt, um eine hellere Klangfarbe zu erzeugen.

Ein schönes Beispiel für die Selbstständigkeit der Holzbläser d.h. ihre Ablösung von den Streichern im klassischen Orchester.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Diese Instrumentationstechnik die Möglichkeit dar, Instrumentalgruppen generell voneinander trennen zu können. Um klangfarbliche Variationen vorzunehmen, Kontrast zu erzeugen.

Dabei sollte man den Gesamtklangcharakter der dem Sound des Heavy Metals sehr nah kommen sollte, nie in Frage stellen können.

Zudem sollte stets die Tatsache berücksichtigt werden, dass ein Zusammenhang zwischen der Instrumentation und dem formalen Aufbau einer Komposition besteht.