Ludwig van Beethoven’s "Symphonie Nr.5" 2.satz

Übungshinweis:
Lesen Sie zuerst die Partitur „stumm“, um die innere Vorstellungskraft zu entwickeln. Anschließend starten Sie die Tondatei und verfolgen sie dabei die Musik im Notenbild. Versuchen Sie an der richtigen Stelle, über das betätigen der Registerkarten, in das nächste Partiturbild zu wechseln.
Allgemeiner Hinweis:
Über das betätigen der Pfeiltasten Ihrer Tastatur können Sie die Partiturbilder wechseln. Zudem führen Sie die Maus über die eingerahmten Bereiche der Grafik (Pinkfarbig), um weiterführende Informationen angezeigt zu bekommen.

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Ludwig van Beethovens "Symphonie Nr 5 in c-moll II.Satz" Takt 11-15 Die Instrumentation dissonanter Intervalle

Analysepunkt 01 (Takt 13)

1.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.5 II.Satz (Takt 13)
von Ludwig van Beethoven

Die Instrumentation dissonanter Intervalle

(Beitrag zum Analysepunkt 01)
Analyse

Die Instrumentierung des Missklanges (dissonantes Intervall) zieht die ganze Aufmerksamkeit des interessierten Lesers auf sich.

Über die Verschmelzungsfähigkeit und partielle Verdeckung der Kombination von Klarinette und Oboe sind die Meinungen der Theoretiker geteilt. Doch die Verbindung der Klarinette mit der Oboe (wie in diesem Beispiel) macht es möglich ein dissonantes Intervall milder erklingen zu lassen.

Denn ein hartes (dissonantes) Intervall klingt umso schärfer, wenn es von 2 gleichen Instrumenten gespielt wird. Es sei denn, man möchte das dissonierende Intervall hervorheben bzw. unterstreichen.

2.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.5 II.Satz (Takt 16)
von Ludwig van Beethoven

Konventionelle Instrumentation in der Wiener Klassik

(Beitrag zum Analysepunkt 02)
Analyse

zeigt ab dem Takt 16 die konventionelle Instrumentation der Wiener Klassik und zwar:

Melodie – und Basslinie der Streicher jeweils Oktavverdoppelt. Dazwischen harmonische Füllstimmen und zudem artikulieren die teilnehmenden Instrumente gleich. Dadurch wird ein recht fülliger Klang erzeugt.

3.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.5 II.Satz (Takt 17-20)
von Ludwig van Beethoven

Weicher Farbwechsel durch die Instrumentation

(Beitrag zum Analysepunkt 03)
Analyse

Die Instrumentation von aufeinander folgenden Abschnitten kann sich überlappen, wie in diesem Beispiel. Wodurch ein sanfter Farbwechsel realisiert wird. Eben durch die stufenweise Änderung der Instrumentation.

Die erste Stufenweise Änderung tritt in Takt 16 ein. Und zwar durch den

Die zweite Stufenweise Änderung tritt am Ende vom Takt 17 ein. werden eingeführt und bereiten den nächsten Holzbläsereinsatz vor.

Ein weiterer instrumentatorischer Kunstgriff zu Beginn des 19.Taktes.
Es findet die Übergabe aller Stimmen im Orchestersatz statt (von den Streichern zu den Holzbläsern).

4.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.5 II.Satz (Takt 23-24)
von Ludwig van Beethoven

Die Bratsche mit unterschiedliche Funktionen

(Beitrag zum Analysepunkt 04)
Analyse

Die Violen in diesem Beispiel haben eine vierfache Funktion.

Sie tragen den triolischen Rhythmus vor. Verstärken die 1. und das 1.Fagott melodisch. Und zwar mit der jeweils 2 Note der Triolen. Sie verstärken die 2.Klarinette und das 2. harmonisch.

In diesem Fall mit der jeweils 1 und 3 Note der Triolen. Und unterstützen den Choralsatz bei der klangsymbolischen Darstellung des „feierlichen Moments“.

5.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.5 II.Satz (Takt 25)
von Ludwig van Beethoven

Bestandteile eines Satzes
(aus instrumentatorischer Sicht)

(Beitrag zum Analysepunkt 05)
Analyse

Betrachten wir die 4 verschiedene Elemente des Satzes. Wir sehen zuerst einen Choralsatz in den Klarinetten und den Fagotten. Dann ein melodisches mitgehen der Violinen. Eine Alberti-Figuration von den Violen ausgeführt und zuguterletzt eine Basslinie.

1. Beim Choralsatz liegt die Melodie in der Oberstimme. Wegen der rhythmischen Gleichheit der Stimmen ist mehr Aufwand nötig um sie hervorheben zu können. Beethoven behält nur eine Füllstimme zwischen den Melodienlinien bei. Dadurch lässt er das Problem garnicht aufkommen, dass der Klang zu „dick“ wird.

2. Die beiden Violingruppen unterstützen die Melodie und die obere Harmoniestimme der Holzbläser. Ein Beispiel für melodisches mitgehen. Anstelle weiterer Stimmen wird hier in der Oktave verdoppelt, um ein größeren Klang zu verwirklichen.

3. Für weitere Informationen in Bezug auf die Rolle der Bratschen

4. Die Basslinie wird von den tiefen Streichern (Celli, Kontrabässe) Pizzikato gespielt. Aufgrund dessen kann die Stimme individuell gehört werden. Sie kann getrennt von den anderen Stimmen wahrgenommen werden.