Wolfgang A. Mozart’s "Symphonie Nr. 41"

Übungshinweis:
Lesen Sie zuerst die Partitur „stumm“, um die innere Vorstellungskraft zu entwickeln. Anschließend starten Sie die Tondatei und verfolgen sie dabei die Musik im Notenbild. Versuchen Sie an der richtigen Stelle, über das betätigen der Registerkarten, in das nächste Partiturbild zu wechseln.
Allgemeiner Hinweis:
Über das betätigen der Pfeiltasten Ihrer Tastatur können Sie die Partiturbilder wechseln. Zudem führen Sie die Maus über die eingerahmten Bereiche der Grafik (Pinkfarbig), um weiterführende Informationen angezeigt zu bekommen.

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Partiturausschnitt von Mozarts "Symphonie Nr.41 I.Satz" Takt 56-65 Der Abstand zwischen 2 benachbarten Stimmen Technik der Oktavverdopplung

Analysepunkt 01 (Takt 58-60) + 02 (Takt 62-65)

1.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.41 I.Satz
(Takt 58-60)
von Wolfgang A. Mozart

Der Abstand zwischen 2 benachbarten Stimmen

(Beitrag zum Analysepunkt 01)
Analyse

Es ist nicht empfehlenswert, zwischen 2 benachbarten Stimmen den Abstand einer Oktave zu Überschreiten. Weil dies die schwächung des Klangs zu folge hätte. Die einzige Ausnahme hierzu ist in leiser möglich.

Wenn andererseits die Funktionslagen (Melodie, Harmonie und Bass) genügend weit voneinander entfernt sind dann sind sie klar hörbar und unterscheidbar. Das heißt sie überlappen sich nicht. Speziel in homophonen klingenden Gruppen. Wenn z.B. ausschließlich Streicher instrumentiert sind.

2.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.41 I.Satz
(Takt 62-65)
von Wolfgang A. Mozart

Technik der Oktavverdopplung

(Beitrag zum Analysepunkt 02)
Analyse

Wie Unisono-Stimmen werden sie verwendet. Um eine Stimme zu verstärken oder umzufärben. Oder gar beides zugleich.

Die obere Stimme kann von mehreren Instrumenten gespielt werden. Wie zum Beispiel bei einer Oktavverdopplung. Dadurch klingt die obere Stimme heller. Die untere Stimme wird gleichzeitig geschwächt. Wenn hingegen die untere Stimme verstärkt wird, nimmt die tiefe des Klanges zu und seine Brillanz ab.

Wenn beide gleichzeitig behandelt werden, wird immer noch die Oberstimme dominieren und gleichzeitig von der unteren stabil unterstützt.

Ein Beispiel für die Oktavverdopplung

Ein Beispiel für die Oktavverdopplung, um eine klarere Darstellung der Melodie erreichen zu können.

Ein Motiv wird duch die Flöte, und die 1.Violinen in 3 Lagen und im Abstand 2 Oktaven gleichzeitig gespielt.Der Dominanz der 1.Violinen bildet eine solide Basis, das Fagott und die Flöte durch das hinzufügen der Obertöne verstärkt diese.

3.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.41 I.Satz
(Takt 66-67)
von Wolfgang A. Mozart

Grundprinzipien der Instrumentierung im klassichen Orchester

(Beitrag zum Analysepunkt 03)
Analyse

Eine Melodie in einfacher oder doppelter Oktavverdopplung, einer normalerweise zwei- bis dreistimmigen Begleitung in den Mittelstimmen (der sogennanten Alt- und Tenorlage) und dem Bass in einfacher Oktavverdopplung.

Abgesehen von einigen Ausnahmen, ist diese Lage in der Orchestration immer vorhanden.

Es sollte darauf geachtet werden, diese Lage mit nicht zu viele Stimmen und Instrumenten zu überladen, was eher eine dicken Klang, ergeben könnte.

4.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.41 I.Satz
(Takt 71-75)
von Wolfgang A. Mozart

Arpeggierte-Figuration in der Begleitung

(Beitrag zum Analysepunkt 04)
Analyse

spielen als Begleitinstrumente pro halber Note vier arpeggierte Töne. In langsamen Tempo ist es problemlos möglich. Im schnelleren Tempo ist es in der Orchestermusik sicherer, für solche Einheiten zwei alternierende Noten zu verwenden. Die Exaktheit der Ausführung wird vergrößert.

Akkordfigurationen in Quinten und Sexten sind der Streichinstrumenttechnik angemessener als solche in Terzen und Quarten.

5.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.41 I.Satz (Takt 77-79)
von Wolfgang A. Mozart

Die Bratsche als Basisinstrument in der Klassik

(Beitrag zum Analysepunkt 05)
Analyse

Zur Funktion der Viola im klassischen Orchester:

Eines der wichtigsten Vorbilder für das klassische Orchester war das Instrumentationskonzept der Triosonate. Mit diesem Modell fiel es den beiden und den Bassinstrumenten nicht schwer, ihre Funktion im Orchester zu finden.

Die Violen dagegen hatten besonders bei einem dreistimmigen Satz eine zwiespältige Rolle inne. Die Oktavverdopplung der Basstimme was eine mögliche Lösung. Aber in manchen Kompositionen gerät mit der Bassverdopplung in so hohe Lagen, dass sie sich mit der Mittelstimme kreuzt.