Robert Schumann’s "1.Symphonie" 2.satz

Übungshinweis:
Lesen Sie zuerst die Partitur „stumm“, um die innere Vorstellungskraft zu entwickeln. Anschließend starten Sie die Tondatei und verfolgen sie dabei die Musik im Notenbild.
Allgemeiner Hinweis:
Über das betätigen der Pfeiltasten Ihrer Tastatur können Sie die Partiturbilder wechseln. Zudem führen Sie die Maus über die eingerahmten Bereiche der Grafik (Pinkfarbig), um weiterführende Informationen angezeigt zu bekommen.

Tondatei zur Partitur


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1.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.1 B-Dur II.Satz T. 1
von Robert Schumann

Verwendung von Oktavverdopplungen

(Beitrag zum Analysepunkt 01)
Analyse

Wenn die Begleitung (in der mittlere Lage) mit vielen Stimmen gefüllt ist, wird die Unterstützung der Melodie nötig. Sie kann zum Beispiel durch Oktavverdoppplung erfolgen. Aufgrund dessen wird die Melodie verstärkt (sie wird deutlicher Wahrgenommen).

2.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.1 II.Satz T. 2-3
von Robert Schumann

Homophone Instrumentation für Streicher

(Beitrag zum Analysepunkt 02)
Analyse

In diesem Beispiel sehen wir, wie die von Mozart aufgestellten Grundsätze der Orchestration von anderen Komponisten angepasst werden. Obwohl in einem ganz anderen Stil stehend, ist auch dies ein Beispiel für einen homophonen Satz. Mit klar definierten melodischen, harmonischen und Bassfunktionen.

Die Funktionen untereinander überlappen sich nicht. Mit einigen kleinen Ausnahmen:

Überlappende Funktionen
  1. Takt 2 (I Violinen + Violen)
  2. Takt 6 (I Violinen + II Violinen)

Dadurch wird zwar das klangliche Ergebnis weniger kontrastreich. Aber diese Vieldeutigket der Farbmischungen und Klangfarben, war eines der Hauptziele dieser romantischen Instrumentiationsschule.

3.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Symphonie Nr.1 II.Satz T. 6
von Robert Schumann

Klangräumliche Neuanordnung durch reduzierung der Stimmen

(Beitrag zum Analysepunkt 03)
Analyse

Reduzierung der Begleistimmen, um ein neuen Gedanken besser hörbar zu machen. Das heißt von einem dichtem Satz zu einem dünneren wechseln. Zudem halten die Begleitinstrumente ihren Töne aus. Dadurch wird der neue Gedanke, hervorgeheben.