Peter Tschaikowsky’s "Serenade für Streicher in C-Dur" I.satz

Übungshinweis:
Lesen Sie zuerst die Partitur „stumm“, um die innere Vorstellungskraft zu entwickeln. Anschließend starten Sie die Tondatei und verfolgen sie dabei die Musik im Notenbild. Versuchen Sie an der richtigen Stelle, über das betätigen der Registerkarten, in das nächste Partiturbild zu wechseln.
Allgemeiner Hinweis:
Über das betätigen der Pfeiltasten Ihrer Tastatur können Sie die Partiturbilder wechseln. Zudem führen Sie die Maus über die eingerahmten Bereiche der Grafik (Pinkfarbig), um weiterführende Informationen angezeigt zu bekommen.

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Notenbild zur Serenade für Streicher I.Satz Takt 76-80von Tschaikowsky Klangliches Gleichgewicht zwischen Violinen und Celli Registerwechsel

Analysepunkt 01 (Takt 76-78) + 02 (Takt 80)

1.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Serenade für Streicher I.Satz
(Takt 76-78)
von Tschaikowsky

Klangliches Gleichgewicht zwischen Violinen und Celli

(Beitrag zum Analysepunkt 01)
Analyse

Die melodische Funktion wird von den übernommen und die Bassinstrumente antworten „verzögert“. Man nimmt sie als separates Hörereignis wahr. Echoartig.

Die Gegenstimme wird von den vorgetragen und die Violen erweitern die Harmonie. Auch hier bleibt jede Instrumentengruppe bei ihrer eindeutigen und speziellen Funktion und behalten so ihre jeweilige Farbe.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Gerade diese Instrumentationstechnik ist von größter Wichtigkeit. Denn es gilt nicht nur einen Klangcharakter zu erzeugen welcher dem Sound des Heavy Metals sehr nah kommt, sondern diesen auch beibehalten zu können.

Natürlich gilt auch die Klangfarben aufzulockern. Quasi Kontrast zu erzeugen.

Aufgrund dessen ist die Möglichkeit der Zuweisung von gleichbleibender Funktionen an verschiedene Instrumente eine gute Lösung um dem Klang höchste innere Bewegung geben können.

2.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Serenade für Streicher I.Satz
(Takt 80)
von Tschaikowsky

Registerwechsel

(Beitrag zum Analysepunkt 02)
Analyse

Ab dem Takt 80 wiederholen sich die ersten Takte. Doch spielen alle Instrumente eine Oktave höher. Der Wechsel der Register erzeugt Kontrast. halten ihren Ton. Sie wechseln auch das Register und tragen so zur Kontrast­bildung bei.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Die Kontrastbildung bzw. die Klangauflockerung stellt eine wichtige Komponente bei der erweiterung des Klangraums dar. trägt dazu bei.

Man beachte aber auch stets die und die Spielarten in ihren gegenseitigen Beziehungen.

3.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Serenade für Streicher I.Satz
(Takt 81-83)
von Tschaikowsky

Aufteilen einer Linie auf mehrere Instrumente

(Beitrag zum Analysepunkt 03)
Aus ästhethischen Gründen:
  1. Um verschiedene Klangfarben darstellen zu können .

Aus technischen Gründen:
  1. Wenn der gesamte Umfang einer Linie mit einem Instrument abgedeckt werden kann.
  2. Wenn die zu spielende Linie, technische Schwierigkeiten aufweist

Aus formalen Gründen:
  1. Das stückeln einer Linie, gibt jedem Fragment motivischen Charakter
  2. . Zum Beispiel von kontrapunktischen Textur zu einer akkordischen.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Ist diese Technik nur zu empfehlen. Vor allem bei spieltechnisch schwierigen Passagen.

Zudem kann die Komposition bedingt dadurch an musikalische Qualität gewinnen.

4.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Serenade für Streicher I.Satz
(Takt 85-86)
von Tschaikowsky

Charakterwechsel im Satz durch Stimmenaustausch

(Beitrag zum Analysepunkt 04)
Analyse

Durch Stimmenaustausch gewinnt man, aus einem eigentlich homophonen Satz einen polyphon klingenden. In unserem Beispiel werden melodische Sechzehntelnoten kombiniert. Die aus der Gegenstimme stammen. Und welche die Achtelnoten der Harmonie begleiten.

Das klangliche Ergebnis ist , der beiden Violinen. Ergänzt wird dieser durch die Bratschen.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Der Stimmenaustausch bedeutet eine weitere Möglichkeit zur Kontrastbildung. Beachten Sie stets die Dynamik und die Spielarten in ihren gegen­seitigen Beziehungen.