Richard Wagner’s "Gütterdämmerung" (Vorspiel)

Übungshinweis:
Lesen Sie zuerst die Partitur „stumm“, um die innere Vorstellungskraft zu entwickeln. Anschließend starten Sie die Tondatei und verfolgen sie dabei die Musik im Notenbild. Versuchen Sie an der richtigen Stelle, über das betätigen der Registerkarten, in das nächste Partiturbild zu wechseln.
Allgemeiner Hinweis:
Über das betätigen der Pfeiltasten Ihrer Tastatur können Sie die Partiturbilder wechseln. Zudem führen Sie die Maus über die eingerahmten Bereiche der Grafik (Pinkfarbig), um weiterführende Informationen angezeigt zu bekommen.

Tondatei zur Partitur


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1.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Götterdämmerung - Vorspiel
(Takt 1-2)
von R.Wagner

Instrumentation von f > p –Akkorde

(Beitrag zum Analysepunkt 01)
Einführung

Die Instrumentation erscheint als das geeignete Mittel zur exakten Realisierung dynamischer Anforderungen. Wohl das beste Beispiel, für ausinstrumentierte ist der Anfang zum Vorspiel der „Götterdämmerung“ von Richard Wagner.

Durch die ausinstrumentierte Dynamik werden Bedingungen und Voraussetzungen für eine angemessene Aufführung geschaffen die nicht alleine von der Qualität des Orchesters abhängig ist.

Aber kommen wir nun zum Partiturausschnitt. Im ersten Takt des Beispiels wird ein forte verwirklicht durch 3 Oboen, 3 Klarinetten, 2 Hörner und 1 Bass-Trompete. Im zweiten Takt des gleichen Beispiels wird ein piano realisiert durch 3 Große Flöten, 1 , 2 Fagotte, 2 Tenor-Tuben, 2 Bass-Tuben, 1 und 12 Violoncelli.

Die Auflistung der teilnehmenden Instrumenten macht deutlich, dass 2 unterschiedliche Instrumentengruppen für die Umsetzung der f > p -Akkorde verantwortlich sind. Die grafische Darstellung der Amplitude (Spreizung der Schwingung), macht zudem den bruchlosen Übergang zwischen dem forte und dem piano sichtbar.

Denn die eine Instrumentengruppe ist mit der Realisierung des forte betraut worden und die andere Instrumentengruppe mit dem piano. Die Instrumentation erfüllt hier die Aufgabe, mögliche Schwächen der Aufführung vorzubeugen.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Diese Instrumentationtechnik stellt die Möglichkeit dar, den Klang zu betonen, zu Ver­schleiern oder zu Verschärfen. Über dieses instrumentatorische Mittel, hartnäckig dissonierende Fortisimostellen, katastrophenähnliche Höhenpunkte, Realisierung eines Dominantrahmens aus kombiniertem Orgelpunkt und Halteton und ähnliches möglich zu machen. Um letzendes dem Klang des Heavy Metals näher zu kommen.

2.Beitrag zum Partiturbeispiel

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Götterdämmerung - Vorspiel
(Takt 2-8)
von R.Wagner

Ab-, Auf- und wieder Abschwellen der Lautstärke

(Beitrag zum Analysepunkt 02)
Einführung

erhält man durch gleichzeitige Anwendung dynamischer Anpassung der orchestralen Mittel und der Wegnahme teilnehmender Instrumente. Schauen wir uns den betreffenden Abschnitt (Takt 2-8) in der Partitur an.

Zunächst erfolgt (ab Takt 2) durch die Anweisung piano und pianissimo. Daraufhin (ab Takt 3) erfolgt eine Zunahme der Lautstärke (Anweisung = cresc.) bis zum Höhenpunkt (Takt 6). Anschließend wird durch die Vortragsbezeichnungen dim. und p das allmählich leiser spielen, bis zum völligen Abklingen (Takt 8), vorgeschrieben.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Das Fundament unserer Musik bilden Rhythmik und . Doch Musik machen welche unmittelbar auf das vegetative Nervensystem einwirkt, wollen wir nicht. Deswegen ist die von größter Wichtigkeit.

In unserer Musik werden nicht nur indifferente Klanggebilde durch die Dynamik überformt. Die Dynamik kann als strukturverstärkendes Element erscheinen. Sie kann den Ausdruck melodischer, harmonischer und rhythmischer Verläufe Unterstützen. Zudem kann sie den formalen Aufbau verdeutlichen.