Richard Wagner’s "Die Walküre" (Vorspiel)

Übungshinweis:
Lesen Sie zuerst die Partitur „stumm“, um die innere Vorstellungskraft zu entwickeln. Anschließend starten Sie die Tondatei und verfolgen sie dabei die Musik im Notenbild. Versuchen Sie an der richtigen Stelle, über das betätigen der Registerkarten, in das nächste Partiturbild zu wechseln.
Allgemeiner Hinweis:
Über das betätigen der Pfeiltasten Ihrer Tastatur können Sie die Partiturbilder wechseln. Zudem führen Sie die Maus über die eingerahmten Bereiche der Partiturbilder (Pinkfarbig), um weiterführende Informationen angezeigt zu bekommen.

Tondatei zur Partitur


Download-Größe: 689 kB

Ihr Browser kann die Tondatei „Die Walküre“ von Richard Wagner leider nicht abspielen!
Quick Time“ ist erforderlich. Klicken Sie hier, um Quick Time herunterzuladen.

Partitur als PDF-Datei

Download–Größe: 900 kB
Notenbild zur Walküre Takt 1-6 von Richard Wagner Nachahmung des tobenden Sturmes Nachahmung des tobenden Sturmes Nachahmung des tobenden Sturmes Nachahmung des tobenden Sturmes Nachahmung des tobenden Sturmes

Analysepunkt 01 (Takt 1-6)

1.Beitrag zum Partiturbeispiel

|

Die Walküre - Vorspiel
(Takt 1-28)
von R.Wagner

Außermusikalische Mimesis — Nachahmung des tobenden Sturmes

(Beitrag zum Analysepunkt 01)
Einführung

Das Tremolo eines Streichorchesters (einfach oder doppelt) kann vielfältige Wirkungen erzielen. Es kann Furcht, Angst, Schrecken oder Unruhe ausdrücken, in unterschiedlichen dynamischen Abstufungen (piano, mezzoforte oder fortis­simo). Eines der besten Beispiele diesbezüglich ist der Anfang der Walküre.

Hier schreibt Richard Wagner den und den Violen ein Tremolo vor. Das Tremolo wird im tiefen Register der Instrumente ausgeführt und gewinnt dadurch an Charakteristik. Zudem tragen und eine Linie vor (Sturm-Motiv), dass einerseits die Nach­ahmung des tobenden Sturmes unterstreicht und anderer­seits verleiht der dunkle Klang dem Motiv schwere.

Beachten Sie die intensivierte Klangwirkung des tobenden Sturmes, durch die differenzierte Dynamik des Tremolos. Die Besetzung kann als Kammermusikalisch bezeichnet werden.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“

Uns interessiert vor allem die Möglichkeit der Nachahmung, sei es Inner- oder Außermusikalisch (wie in diesem Beispiel), durch das Orchester. Sie ist essenziell, denn unsere Musik ist letztendlich das klangliche Resultat der Nachahmung.

Besondere Beachtung verdient dabei das Zusammenwirken der verschiedenen Elemente der Instrumentation (Instru­ment, Register, Lage, Artikulation, Spieltechnik und ). Beginnen wir mit der Dynamik. Sie schwellt, über den gesamten Abschnitt, auf und ab und trägt zur Hervorhebung der gewünschten Klangwirkung bei. Da die Dynamik zur Bildung des Fundaments unserer Musik beiträgt, sollte der an­gehende Instrumentator des „symphonischen Heavy Metals“ die mögliche Klangwirkungen die erzielt werden können über die Dynamik, inhaliert haben.

Die Artikulation des Sturm-Motivs, beginnend im Legato um anschließend mit einer Stakkato-Linie abzuschließen, dient auch zur Verdeutlichung des drohenden Klang­charakters. Insbesondere die Auswahl des Registers, in welchem sich das Tremolo (Spieltechnik) entfaltet, trägt zur Verstärkung der Klangwirkung bei. Beachten Sie immer die Elemente der Instrumentation in ihren gegenseitigen Beziehungen.