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Philipp Dangas (Visionär und Avangartist)

Ein Wort über Philipp Dangas

Einige Musizierende vertreten die Ansicht, daß der Heavy Metal nur durch den „verzerrten Sound der E-Gitarren deutbar sei“ manche glauben in ihm sogar einen Vorboten der „neuen perspektivischen Rockmusik“ zu erkennen.
Philipp Dangas ist auch fasziniert von diesem Klang. Er hat ihn, wie viele andere auch, gänzlich erobert. Doch die ständigen Wiederholungen empfindet er als ein Dokument des Stillstands. Denn nur wenn die Musik sich stets „Bewegt“ kann sie „Aufrecht“ erhalten werden. Das eigentliche Defizit, was die ständigen Wiederholungen zu Folge haben, liegt offenbar auf einer anderen Ebene. In der Enge seines Klang­raums. Im irreglaube, dass die Klangidentität bestände aus einer Eigenschaft und die dürfte nicht angetastet werden. Nun kommt Philipp Dangas mit seiner Klangvorstellung, die sie es möglich macht den Klangraum erweitern zu können. Eine Erweiterung, die Änderungen bedingt. Dabei ist wohl die wichtigste Änderung das ersetzen des Instrumentariums (E-Gitarre, E-Bass und Schlagzeug) durch das klassische Orchester. Der Klang­cha­rakter, welcher vom klassischen Orchester dabei erzeugt wird und dem Heavy Metal Sound sehr nah kommen soll, kann nur dann über­zeu­gend wirken, wenn er von dem „Original“ nicht ab-

weicht. Im Hinblick auf eine größt­mögliche Übereinstim­mung er­schien es Philipp Dangas sinn­voll, den Kern aus dem „Original“ zu extrahieren. Dabei geht es um das „herausfiltern“ der Kerneigenschaften, die Veränderungs­würdig und Ver­änderungsfähig sind. Man hinterfragt sich, ob es hier um die Verfremdung der Klangidentität geht? Oder gar um ihre Zerstörung? Nein, weder noch. Zunächst geht es hier nicht um »richtig« oder »falsch«. Das gibt es in der Musik nicht. Es geht um die Mö­glichkeiten der Klangraumerweiterung und die damit verbundene gestalteri­sche Freiheit. Abschließend möchte ich noch eine Empfehlung geben. Erkunden Sie diese Webpräsenz und lassen sich Anregen, Animieren oder gar Be­ein­flussen von den genannten Möglich­keiten. Wie auch immer Sie sich ent­scheiden, ich wünsche Ihnen dabei viel Erfolg.

Friedhelm Stiefelhagen

Ein Wort von Philipp Dangas

Der Gedanke zum »symphonischen Heavy Metal« und seine Übertragung in die Wirklichkeit ist etliche Jahre „alt“, genauso wie der Wunsch diese Webpräsenz zu verwirklichen (geboren in Aschaffenburg am Main, um das Jahr 2002). Meine Gedanken im Bezug auf dem »symphonischen Heavy Metal« durch diese Webpräsenz sichtbar zu machen, war und ist ein zweischneidiges Messer.

Denn ihr Inhalt kann zwar bewundert, kritisiert oder gar als Vorbild genommen werden, aber er verrät nichts mehr von seiner Entstehungsgeschichte und deren Schwierigkeiten. Gerade dies jedoch scheint mir wichtig um letztendlich glaubwürdig: Wege zur gelungenen Instrumentation zeigen zu können und vor allem Gespür, Fähigkeit, Kompetenz zur Instrumentation des „symphonischen Heavy Metals“ auszubilden.

Diese Webpräsenz verkündet allerdings nicht, wie das perfekte Instrumentieren „geht“. Das weiß ich abstrakt auch nicht. Aber das, was ich hier vorstelle, bietet der Instrumentierung mögliche Handhaben und Angriffspunkte. Es demonstriert, welche und wie viele Blickwinkel sie nutzen kann. Der Sinn meiner Kommentare (sie sollen unbedingt, nach der eigenen Auseinandersetzung mit dem Werk, gelesen werden) ist es also nicht, Werke erschöpfend darzustellen oder dem Leser Vorschriften zu machen. Sie möchten lediglich die reiche Palette instrumentatorischer Möglichkeiten aufzeigen.

In diesem Sinne Wünsche ich Ihnen auf der Entdeckungsreise durch meine Webpräsenz viel Spaß und viel Erfolg.

Philipp Dangas

P.S. Ich widme diese Webpräsenz meinen Lehrern, dem feinsinnigen Menschen, dem ideenreichen Künstler und den Freunden des zukunftsträchtig gestalteten Heavy Metals.