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1.Beispiel zum „Pizzikato“

Pizzikato (Bsp. 1 von 3)

Eine besondere Art der Tonerzeugung ohne Verwendung des Bogens, nämlich das durch Anzupfen bzw. Anreißen der Saite mit der Fingerspitze ausgeführte pizzikato in seiner Herkunft nach als eine Imitation des Harfen- bzw. Lautenklanges. In den höchsten Lagen wird das Violinpizzikato naturgemäß sehr spitz und gläsern (das Unisono  [Sie verlassen mein Webauftritt]  mit der Harfe ist zu beachten), in der tiefen Lage wirkt der Klang eher dumpf.

Die klanglichen Verwendungsmöglichkeiten des Pizzikatos
Es kann verwendet werden:

Häufig ist das Pizzikato auch in melodischer Akkordfunktion anzutreffen, gleichsam als Ersatz für entsprechende Bläser-Staccato-Akkorde, wobei die durch die Doppel-, Tripel- und Quadrupelgriffe gegebenen Möglichkeiten der Vielstimmigkeit ebenfalls wie in dem Notenbeispiel (welches mit einem linksklick auf die Überschrift "Pizzikato" -am Absatzanfang-, in einem neuen Fenster sich öffnen wird.) günstig ausgenutzt werden kann. Das Pizzikato wird häufig auch rein melodisch verwendet.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ bedeutet die Verwendung des „Pizzikatos“, das erzeugen eines „perkussiven“ Klangcharakters und vor allem durch die Verwendung des Bartók-Pizzikatos (= so stark die Saiten anreißen, daß diese auf das Holz anschlagen) wird das Streicherpizzikato dadurch stark verfremdet, quasi perkussiv übersteigert. Diese perkussive intensivierung der Klangwirkung durch das Bartók-Pizzikato und die wohlmögliche Reduktion der Tonhöhen auf eine einzige, trägt zur innermusikalischen Mimesis bei, da dadurch die melodiefähigkeit des Instrumentes eingeschränkt wird. Objektiv nähert sich, das betreffende Instrument, der eingeschänkten Melodiefähigkeit von Schlaginstrumenten. Also, stellt das Pizzikato (Spieltechnik) eine weitere Möglichkeit dar, durch ein akustisches Instrument (hier: Streicher) ein anderes Instrument nachzuahmen (hier: Schlaginstrument), welches einen Klangcharakter erzeugt, der dem Heavy-Sound sehr nah kommt.

  • Bezeichnung:
  • Italienisch: „Pizzikato“
  • Technik:
  • Die Saite wird seitlich gezupft.
  • Resultat:
  • Ein trockener, klarer, perkussiver Klang, der etwas länger klingen kann, wenn er auf dicken Saiten oder größeren Instrumenten produziert wird.
  • Notation:
  • "pizz." Angabe über Notenzeile. Wieder aufgehoben wird "pizz." durch "arco":
Notierung und Aufhebung der Vorschrift "pizz."

zum 2.Beispiel („Pizzikato“) 

Hinweis
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Auf den nächsten Seiten bekommen Sie einen Partiturauschnitt von Peter Tschaikowskys Symphonie No.5 II.Satz, im bezug auf das „Pizzikato“, an­gezeigt.

Pizzikato

Beispiel No 1

Musik von
Peter Tschaikowsky

 
Partitur zur Musik von Peter Tschaikowsky
 

Peter Tschaikowsky's
5.Symphonie (II.Satz)


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