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Klangkombinationen (E.Horn 1/2)

Unisono-Kombinationen
(E.Horn im Orchester)

Der resonante und substanzreiche Klang des Englisch Horns ist auffallend und charaktervoll. Er eignet sich für solistische Aufgaben von starkem Ausdruck. Der Klang des Englisch Horns eignet sich jedoch genauso gut zur Verschmelzung mit dem Klang bestimmter anderer Instrumente. Einer solcher Kombination gibt der Klang des Englisch Horns eine große Intensität.  [Sie verlassen mein Webauftritt]  Am besten verschmelzbar ist der Klang der tiefen und mittleren Register  [Sie verlassen mein Webauftritt]  des Englisch Horns mit dem Klang der Bratschen. Die Kombination von Englisch Horn und Bratschen betont den herben Klang beider Instrumente. Bei der Unisono  [Sie verlassen mein Webauftritt] Kombination zwischen Englisch Horn und Horn, wird eine Präzisierung des weichen Hornklangs erreicht. Dadurch erhält das Horn etwas Trompeten­ähnliches. Ohne dabei seine typischen Charakter­eigenschaften zu verlieren.

Beispiel zur Unisono-Kombination “Englisch Horn/Horn„

Ein außergewöhnliches Beispiel für die Unisono-Kombination zwischen dem Englisch Horn und dem Horn findet man im Vorspiel zur Oper „Der fliegende Holländer“ von Richard Wagner  [Sie verlassen mein Webauftritt] 

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Auf den nächsten Seiten bekommen Sie einen Partiturauschnitt vom „fliegenden Holländer“ von Richard Wagner, im bezug auf die Unisono-Kombination „Englisch Horn/Horn“, an­gezeigt.

Unisono-Kombination

Englisch Horn/Horn

Musik von
Richard Wagner

 
Partiturbild von Richard Wagner's „Der fliegende Holländer“

Unisonoverbindung: „Englisch Horn/Horn“
Das Englisch Horn trägt beim R.Wagner die Klangfarbe der Oboenfamilie in den Bereich der kleinen Oktave. Zudem trägt zur Mischung und Verschmelzung unterschiedlicher Bläserfarben bei. Bemerkenswert ist die Instrumentierung dieses Partiturabschnitts (Beachten Sie die Kombination von Pausen und Vortragsbezeichnungen zum Auf- und Abschwellen der Lautstärke).
Notiz: Das Englisch Horn hat nicht zum festen Repertoir seines Orchesters gezählt. Es fehlt in den Frühwerken und erscheint in wenigen Takten im Vorspiel zum „fliegenden Holländer“. Erst mit „Lohengrin“ wird es zum einem vollwertigen Orchestermitglied.

 

Richard Wagner
„Der fliegende Holländer“


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zum 2.Teil „Oktavombinationen“