Hauptinhalt

Klangkombinationen (Fagott 1/2)

Das Fagott eignet sich wie kein anderes Blasinstrument zur Verschmelzung mit fast allen Orchester­instrumente.

Unisono-Kombinationen

(Fagott im Orchester)

Ausgesprochen homogen ist die Klangverschmelzung des Fagotts durch die Unisono Kombi­na­tionen mit den Streichinstrumenten.

Von den Holzblasinstrumenten kommen für eine Unisono-Kombination mit dem Fagott in den tiefen Registern die Baßklarinette, in mittleren Registern die Klarinetten und das Englisch Horn und in den höheren Registern  [Sie verlassen mein Webauftritt]  die flöten und die Oboen in ihren tiefen Lagen in Frage. Unter den Blechblas­instru­menten eignet sich am besten das Horn für eine Unisono-Kombination mit dem Fagott.


Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ bedeutet die Verwendung solcher Kombinationen im Unisono, die Stärkung des Streicherklangs. Zudem gewinnt er an fülle. Vor allem die Kom­bi­nierung des Fagottklanges mit den tiefen Streichinstrumenten und ins­besondere der Celli. Ihr Klang wird voller und sonorer mit der resonanten und herben Kraft der Streicherklangs. Am Wir­kungs­vollsten sind diese Kombinationen im tiefen und Mittelregister des Fagotts.

Die Ausführung des Fundamentalbaßes im Einklang mit den tiefen Streichinstrumenten ist eine der vielen Aufgaben des Fagotts.

Zudem darf nicht unerwähnt bleiben daß der satte Klang des Fagotts-Staccato, ins­besondere im tiefen und im Mittelregister die Wirkung des Streicher-Pizzikato steigert zu einem schwingenden Gesamt­klang.


Beispiel zur Unisono-Kombination
(Fagott//Celli/Kontrabässe)

In diesem Beispiel finden Sie die Unisono-Kombination zwischen dem Fagott und den tiefen Streicher (Celli und Kontrabässe) bei der Ausführung des Fundamental­basses und zudem wird ein Klang erzeugt (durch die legato spielende Fagotte und Pizzikato spielende Streicher), welcher einen besonderen resonanten Effekt darstellt:

Hinweis
Fahren Sie mit der Maus über die Titel­seite um die nächste Seite auf­schlagen zu können!

Auf den nächsten Seiten bekommen Sie einen Auschnitt des Notenbildes (Partitur) von Peter Tschaikovsky's Romeo und Julia im bezug auf die Uni­sono Kombination „Fagott/Celli/Kontrabässe“ an­gezeigt.

Unisono-Kombination

Fagott/Celli/Kontrabässe

Musik von
Peter Tschaikovsky

 
Partiturbild von Peter Tschaikovsky's Romeo und Julia

Peter Tschaikovsky
läßt hier das Fagott Legato spielen, wodurch das Pizzikato der Celli und der Kontrabässe eine besondere Klangwirkung erzeugen. Zudem verlängert das Fagott den resonante Effekt der schwingenden tiefen Töne der Streicher. Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ bietet diese Technik die Möglichkeit, den „schwingenden“ Ton zur Gestaltung der Rhythmik auszunutzen.

 

Peter Tschaikovsky's
Romeo und Julia


Klicken Sie auf dem folgenden Verweis um die Partitur als PDF-Datei öffnen zu können.
Download–Größe: 220 kB

Downloadressourcen

Tondatei zur Partitur
Download-Größe: 324 kB

Ihr Browser kann die Tondatei „Romeo und Julia von Peter Tschaikovsky leider nicht abspielen!
Quick Time“ ist erforderlich. Klicken Sie bitte hier, um Quick Time herunterzuladen.

Partitur als PDF-Datei

Download–Größe: 220 kB
zum 2.Teil „Oktavombinationen“