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Klangkombinationen Horn 1/2

Die Fähigkeiten des Horns zur Klangverschmelzung mit anderen Orchesterinstrumenten ist sehr aus­ge­prägt. Das Horn bewegt sich in der Skala des Orchesters innerhalb der mittleren Lage. Dadurch ist es in den verschiedensten Kombinationen verwendbar.

Unisono-Kombinationen

(Horn und andere Orchesterinstrumente)

Die größtmögliche Homogenität erzielt man durch die Unisono  [Sie verlassen mein Webauftritt]  Kombination zwischen dem Horn und der Klarinette oder dem Fagott. Deutliche Unterschiede werden hörbar zwischen dem Hornklang und dem Klang der Oboenfamilie. Durch die Verwendung des Horns mit Dämpfer oder gestopft, ist es möglich die klanglichen Unterschiede nahezu unhörbar zu machen. Jedoch dominiert auch hier das Horn.

Der Klang der Tuba eignet sich gut zur Verschmelzung mit dem Klang des Horns. Bedingt dadurch sind die Möglichkeiten das Horn im Baßregister  [Sie verlassen mein Webauftritt]  der Blechblasinstrumente zu verwenden zahlreich.

Auch mit dem Klang der Streichinstrumente verschmilzt der Klang des Horns ziemlich gut. Die einheit­liche Sklalenlage von Cello und Horn, macht sie zu ideale Kombinationspartner.

Der Klang der Tenorposaune in ihren höchsten Lagen ist befähigt sich mit dem Klang des Horns einheit­lich zu verbinden. Bei der Hinzunahme der Trompete zum Horn, tritt der metallische Klang der Trompete stark hervor. Die weiche Belcanto  [Sie verlassen mein Webauftritt]  Wirkung die bei der Kombination des Horns mit der Posaune zum tragen kommt, wird hier aufgehoben. Der Gesamt­klang­charakter wirkt dadurch etwas „nüchtern“. Dies gilt ganz allgemein für das Unisono von Horn und Trompete.

Beispiel zur Unisono-Kombination
(Hörner/Trompete)

Im folgenden Beispiel wird es deutlich daß durch die Hinzunahme der Trompete zum Hornklang, der prätentiöse Metallklang der Trompete hervorgehoben wird:

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Auf den nächsten Seiten bekommen Sie einen Partiturauschnitt (Notenbild) von Ludwig van Beethoven's „Coriolanus Opus 62“ im bezug auf die Unisono-Kombination „Hörner/Trompete“, an­gezeigt.

Unisono-Kombination

Hörner/Trompete

Musik von
Ludwig van Beethoven

 
Partiturbild von Ludwig van Beethoven's „Coriolanus“

Unisonoverbindung: Hörner/Trompete
Bei dieser Unisono-Kombination wird (durch die 4 Hörner) ein Gesamtklangcharakter erzeugt der den wuchtigen und zugleich metallischen Klang der Trompete exponiert, ohne das die anderen Töne im Satz überlagert werden. Der Hornklang kann hier als tragende Klangfläche angesehen werden.

 

Ludwig van Beethoven's
„Coriolanus Opus 62“


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zum 2.Teil „Oktavombinationen“