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Klangkombinationen Trompete 1/2

Die Trompete besitzt aufgrund ihres durchdringenden Klangcharakters nicht die vielseitige Ver­schmelzungs­fähigkeit wie das Horn. Der Trompetenklang ist in vielen Fällen wirkungsvoll kombinierbar mit dem Klang anderer Instrumente. Voraussetzung ist die richtige Registerverwendung und der ent­spre­chende dynamische Einsatz.

Unisono-Kombinationen

(Trompete im Orchester)

Die Unisono-Kombination zwischen Trompeten und Posaunen oder Hörner hat die Funktion der Klang­massierung. Generell ergeben Verbindungen zwischen Instrumente eine „neue“ Klangfarbe. Die Kombination von Trompeten- und Hornklang ergibt auch eine „neue“ Klangfarbe  [Sie verlassen mein Webauftritt] . In welcher die Kraft und Heligkeit des Trompetenklanges und zugleich die Weichheit des Hornklanges in sich vereinigt sind. Doch bei Verwendung des Dämpfers wird der Klangfarbenunterschied nahezu aufgehoben.

Wesentlich komplizierter sind die Klangverhältnisse bei der Unisono-Verbindung der Trompete mit den Holzbläsern. Eine deutliche dynamische Zurückhaltung der Trompete ist notwendig, damit die Holzblas­instru­mente (wenn angestrebt) zur Geltung kommen können.

Das Unisono der Trompeten mit den Streichinstrumenten z.B. im Tutti, hat die intensivierung des Klangs zu Folge. Eine homogene Klangverschmelzung tritt in so einer Situation nicht ein. Bei sorgfältiger dyna­mischer Anpassung sind Unisono  [Sie verlassen mein Webauftritt]  Kombi­na­tionen mit (fast) homogener Klangwirkung möglich.

Beispiel zur Unisono-Kombination
(Trompete/Hörner)

Die Trompete besitzt eine außerordentliche Durchschlagkraft, welche im folgenden Beispiel hörbar wird. Nur eine einzelne Trompete, in ihrem Mittelregister spielend, kann zur Kombination von 4 Hörnern aus­reichen:

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Auf den nächsten Seiten bekommen Sie einen Partiturauschnitt (Notenbild) von Dmitri Schostakowitsch's „Symphonie No.8 I.Satz T.239-244“ im bezug auf die Unisono-Kombination „Trompete/Hörner“, an­gezeigt.

Unisono-Kombination

Trompete/Hörner

Musik von
Dmitri Schostakowitsch

 
Partiturbild von Dmitri Schostakowitsch's „Symphonie No.8“

Unisonoverbindung: „(1) Trompete—(4) Hörner“
Ein bemerkenswertes Beispiel einerseits für die Durchschlagskraft der Trompete (hier 1 Trompete in Kombination mit 4 Hörnern) andererseits ein Beispiel für eignung der Trompete zur intensivierung des Klanges durch ihren glanzvollen und strahlenden Charakter. Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ ist darauf zu achten daß die Trompete, mit ihrem durchdringenden Klang­charakter, den Klang der anderen Instrumenten im Satz nicht überlagert. Dies ist z.B. über die sorgfältige Anpassung der Dynamik realisierbar.

 

Dmitri Schostakowitsch's
„Symphonie No.8 I.Satz“


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zum 2.Teil „Oktavombinationen“