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Tonumfang der Trompete

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Tonumfang der Trompete

Die moderne Trompete ist ein trans­ponierendes Instrument in B und in A. Wobei mit der „Trompete in B“ ist in klassischen Partituren  [Sie verlassen mein Webauftritt]  die tiefe B-Trompete gemeint, zu unterscheiden von der heute vielfach, geblasenen Ventiltrompete in hoch B. Es gibt auch eine nicht transponierende Trom­pete in C.

Die Trompeten in B und in A sind eigentlich nicht 2 verschiedene Instru­mente, sondern eines: Eine B-Trompete wird in eine A-Trompete umgewandelt, indem der Stimm­zug ausgezogen und dadurch die Gesamtlänge des Instrumentes vergrößert wird. Die Trom­pete in C dagegen ist ein eigenes Instrument. Der wesentliche Unterschied zwischen der „alten“ und der „neuen“, also der Natur- und der Ventiltrompete besteht darin, dass die moderne (ventil) Trompete ein viel kleineres Instrument ist. Ihr Grundton liegt genau eine Oktave höher als der der „alten“ Trompete. Für die Notation der Trompete wird der Violinschlüssel  [Sie verlassen mein Webauftritt] verwendet.

Die Trompete im klassischen Orchester ist generell paarweise besetzt. Das Stopfen ist auf der Trompete von derselben Wirkung wie beim Horn in F und es können eine Reihe von Zwischentönen erreicht werden. Die klangliche Beeinträchtigung ist noch größer als beim Horn. Die Töne verlieren ihren charakteristischen Trompetenklang. Deshalb verzichtet die klassische Komposition so gut wie ganz auf Forderung gestopfter Töne auf der Trompete. Das Gebiet der Trompete mit ihrer hellen, durchdriglichen Klangfarbe ist die Fanfare. Tonwiederholungen in markierten Rhythmen, Dreiklangbrechungen, ausgehaltene Töne und Akzente sind ihre Aufgaben.

 

 

Die Spieltechniken und Spieleffekte der Trompete
Name der Spieltechnik bzw. Effekt geeignet nicht geeignet
Triller nur mit Ventilen
Tremolo nur bedingt
Glissando JA
Flatterzunge nur bedingt
Dämpfer JA