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Orchestrale effekte (Überlappungstechnik)

Allgemeines zur Überlappungstechnik

Die Überlappungstechnik ist mit Abstand eines der interessantesten Instrumentatorische Mittel die dem zu Verfügung stehen. Ihre Aufgaben sind zahlreich. Eine wäre zwischen den Ab­schnitten mehr oder weniger Kontrast zu bilden. Eine weitere Funktion ist es, einen Farbwechsel zu realisieren Die Überlappungstechnik steht in engster Verbindung mit der Phrasen­verkettung als eine Unregelmäßigkeit im Phrasenbau. Doch ist die Überlappungstechnik und die Phrasen­verkettung nicht das gleiche.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ ist das wichtigste Instrumentatorische Mittel, um Klang­farben zu „mischen“ (einzelne Töne in eigener Weise „einzufärben“), mit der Zielsetzung den Klang­charakter zu erzeugen, der dem „Sound“ des Heavy Metals sehr nah kommt. Es ist möglich, parallel zur der Überlappungstechnik, stufenweise die Instrumentation zu Ändern um einen Farb­wechsel — mehr oder weniger deutlich — realisieren zu können.

Beispiel zur Überlappungstechnik

Das folgende Partiturbeispiel beginnt mit dem dominierenden Klang des Streichorchesters (Takt 16). Die Kontrastbildung ist dabei gering. Denn im Takt 16 als auch im Takt 17 (eine Viertelnote lang) erklingt, von den Holzblasinstrumenten, nur das Fagott. Seine Verschmelzungfähigkeit mit den Streichern hält den Kontrast in Grenzen. Ab dem Ende des 17.Taktes tritt die Klarinette hinzu. Zu Beginn des 19.Taktes findet die Übergabe der Melodieführung statt. Von den Streichern geht sie zu den Holzbläsern über. Der weiche Farbwechsel durch die stufenweise änderung der Instrumentation (erst tritt das Fagott zum Streichorchester hinzu, anschließend die Klarinette) ist damit realisiert.

Hinweis
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Musik von:
Ludwig van Beethoven's
„Sinfonie No.5 II.Satz“

Überlappungstechnik

Farbwechsel mittels Instrumentierung

Musik von
Ludwig van Beethoven

 
Partiturauschnitt von Ludwig van Beethovens's „5.Sinfonie“ Schnittpunkt

Exakt an diesem Schnittpunkt überlappt sich die In­strumentation der aufeinander folgenden Ab­schnitte. Es findet ein Farbwechsel statt.

 

Ludwig van Beethoven
Sinfonie No.5 II.Satz


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