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Aufbau der Viola

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Aufbau der Viola

Die technische Struktur der Viola ist der der Violine sehr ähnlich. Details über den Aufbau des Instruments und die Funktion der einzelnen Bestand­teile können Sie im dortigen Beitrag nachlesen. Ein Unterschied zur Geige besteht in der Größe und Stimmung der Viola, ihre leere Saiten sind eine Quinte tiefer, auf c – g – d1 – a1 ge­stim­mt. Der Klang der Viola wird als voll, weich, dunkel bis in die höchsten Lagen, immer etwas melancholisch, leicht rauchig und etwas näselnd be­schrieben. Der spezifische Klang be­ruht auf der Tatsache, dass der Korpus der Viola für ihre Stimmung eigentlich zu klein ist. Für die Ton­erzeugung der Viola gilt das ent­sprechend hierzu über die Violine Gesagte. Für die Viola sind aber folgende Besonderheiten zu beachten: Ihr etwas größerer Resonanzkörper erlaubt (abgesehen vom virtuosen Solospiel) nicht die Erreichung so hoher Lagen, wie dies auf der Violine möglich ist. Für die Notierung der Viola, wird in erster Linie der Altschlüssel verwendet. In der höheren Lagen, also in der zwei- und dreigestrichene Oktave, zur Vermeidung vieler Hilfslinien wird auch der Violinschlüssel  [Sie verlassen mein Webauftritt] verwendet. Die Notierung der Viola ist nicht trans­ponierend, d.h. Notierung und Klang ist gleich.

Klangbeispiel (Viola)
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Bauteile der Streicher im Überblick
Bauteil Beschreibung
Sattel eine kleine Leiste am Ende des Griffbretts, über den die Saiten zu den Wirbeln geführt werden.
Griffbrett auf dem Hals aufgeleimtes Brett, worauf der Spieler die Saiten niederdrückt.
Saiten elastischer Körper der aufgespannt wird. Durch streichen, zupfen oder schlagen wird er in Schwingung versetzt und zum erklingen gebracht.
Steg auflagen für die Saiten, die deren freischwingende Strecke begrenzt und die Schwingungen auf den Resonanzkörper überträgt.
Zarge rechtwinklig zur Decke verlaufende Seitenwand des Korpus.