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Geschichtliche Entwicklung der Viola

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Viola in kleiner Darstellung

Die Bratsche in ihrer jetzigen Form und Stimmung entstand im Verlauf der im 16.Jh. einsetzenden Entwicklung der mittelalterrlichen Armfideln zur Familie der heutigen Streichinstrumente (Violine, Bratsche, Cello und Kontra­baß). Da das Altinstrument bisher das Hauptinstrument der Armfideln gewesen war, wurden die Namen der einzelnen Glieder dieser neuen Familie im Italienischen von seinem nunmehr von Viola da braccio zur Viola verkürzten Namen abgeleitet: Violino = kleine Viola, Violone = große Viola, also Kontrabaß, Violoncello = kleiner Kontrabaß. Im deutschen Sprachgebrauch erhielt das Alt-Instrument durch die eigenartige „Verdeutschung“ des Wortes „braccio“ (= Arm) den Namen Bratsche. Zu erwähnen ist hier noch die Viola d'amore  [Sie verlassen mein Webauftritt] ., eine eine Abart der Gambe in der Altlage, die im 18.Jh. sehr beliebt war und bis heute immer wieder gelegentlich von einzelnen Komponisten verwendet worden ist, obgleich sie keineswegs etwa zu dcen modernen Orchesterinstrumenten gerechnet werden kann.

Viola in großer Darstellung

Die Viola (Bratsche) in Großdarstellung

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Verwendung der Viola in der Musik
Komponist Werk Gerne
Johann Sebastian Bach B-Dur BWV 1051 Solistisch
Georg Philipp Telemann Konzert für Bratsche in G-Dur Solistisch
Niccolo Paganini Sonata per La Gran' Viola ed Orchestra Solistisch
Hector Berlioz Harold en Italie, Symphonie mit konzertanter Viola Solistisch
Robert Schumann „Märchenerzählungen“, op. 132 Kammermusik
Ludwig van Beethoven Serenade, in D, op. 25 Kammermusik
Claude Debussy Sonate, in g Kammermusik
Johannes Brahms Zwei Gesänge op.91 Kammermusik
Richard Strauss „Don Quixote“ Orchester
Anton Bruckner 4. Symphonie Orchester
Gustav Mahler 9. Symphonie Orchester