Philipp Dangas. Instrumentation zum Symphonischen Heavy Metal Philipp Dangas, Instrumentation zum Symphonischen Heavy Metal

Instrumentation

«Diese Webpräsenz verkündet nicht, wie das Instrumentieren „geht“. Das weiß ich abstrakt auch nicht. Was ich hier vorstelle, bietet der Instrumentierung mögliche Handhaben und Angriffspunkte.»Philipp Dangas

 

Orchestrale Fraktur

Überlappungstechnik

ist mit Abstand eines der interessantesten Instrumentatorische Mittel die dem Komponi­sten zu Verfügung stehen. Ihre Auf­gaben sind zahlreich.

Eine wäre zwischen den Ab­schnitten mehr oder weniger Kontrast zu bilden. Eine weitere Fun­ktion ist es, einen Farb­wechsel zu realisieren.

Die Überlappungs­technik steht in engster Ver­bindung mit der als eine Un­regelmäßigkeit im Phrasenbau.

Doch ist die Überlappung­stechnik und die Phrasen­verkettung nicht das gleiche.

 

Satztechnik

Klangbetonung

Über , Ton­folgen und Akkord­ver­bindungen werden diese besonders Her­vorgehoben.

Im Rahmen des „symphonischen Heavy Metals“ bedeutet die Möglichkeit den Klang zu zu Betonen, zu Ver­schleiern oder zu Ver­schärfen. Und damit dem näher zu kommen.

Über rein instrumentatorische Mittel. Hart­näckig dissonierende Fortisimo­stellen. Katastrophen­ähnliche Höhenpunkte und die realisierung eines Dominant­rahmens aus kombiniertem Orgel­punkt und Halteton.

 

Spieltechnik

Vibrato

, eigentlich ein normaler Bestandteil des Spieles, wird immer zur gezielten Klang­manipulation eingesetzt und nie als Ver­legenheits­lösung (um die musikalische Gestaltung zu unter­streichen).

Musikalische Gestaltung im Bezug auf das Vibrato bedeutet, dass versucht wird, musika­lische Schwer­punkte, also „wichtige Noten“, durch Vibrato-­Unterstützung heraus­zu­arbeiten.

z.B. oder ein diminuendo durch Manipu­lation unseres Vibratos zu unterstreichen.

Zudem wurde es im 20.Jahrhundert zum Sonder­effekt entwickelt und modifi­ziert.

 

Semantik

Todessymbol / Pauke

Die dumpfen und sehr dunklen Töne der Pauke können der Ver­anschaulichung dunkler Mächte, der Finsternis, des Un­durch­schaubaren und Un­heimlichen dienen.

Oder auch ein Symbol des Todes klanglich darstellen. Das der Pauken­ton sehr diffus ist und nach der Tiefe zunimmt, erhöht seine Fähigkeit den genannten Phänomene zu entsprechen.

Hiweis: Die klang­symbolische Ver­kündung (Darstellung) des Todes durch die Pauke ist seit s „Eroica“ bekannt.